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Mit historischer Handspritze zum Löschangriff

Blitzblank poliert für den großen Auftritt: Andreas Ruß mit Bauteilen einer Handdruckspritze von 1900. Er macht sie gerade im ersten Durchgang funktionsfähig, damit er sie beim 2. Brandenburger Handdruckspritzentreffen zeigen kann. Danach soll sie komplet
Blitzblank poliert für den großen Auftritt: Andreas Ruß mit Bauteilen einer Handdruckspritze von 1900. Er macht sie gerade im ersten Durchgang funktionsfähig, damit er sie beim 2. Brandenburger Handdruckspritzentreffen zeigen kann. Danach soll sie komplet © Foto: MOZ/Jörn Tornow
iris Stoff / 05.06.2014, 07:43 Uhr
Falkenberg (MOZ) Im Rahmen der diesjährigen Landpartie findet am Sonntag, dem 15. Juni, auf dem Landgut Falkenberg das 2. Brandenburger Handdruckspritzentreffen statt. Organisiert wird es von Andreas Ruß, dem das Landgut nebst großer Kutschenausstellung gehört, sowie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Landfrauenverein und dem rührigen Dorfclub. Anliegen sei es, mit dem Treffen auf die wichtige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren einst und jetzt aufmerksam zu machen und auch der Nachwuchsgewinnung einen Schwung zu geben, betonen die Veranstalter.

Auf jeden Fall werden die Besucher in Falkenberg reichlich Feuerwehr-Geschichte erleben können. Um 10 Uhr geht das Fest los. Zum Auftakt ist ein großer historischer Feuer-Spritzen-Korso geplant. Dabei werden die teilnehmenden Handdruckspritzen in langer Reihe durch das Dorf ziehen. Anschließend werden die historischen Löschspritzen auf einem großen Platz Aufstellung nehmen, wobei Besucher die Gelegenheit bekommen, sie nach Herzenslust zu betrachten. Zu dem abwechslungsreichen Programm nach dem Umzug gehört auch ein historischer Löschangriff nass mit Handdruckspritzen. Um eine zünftige Stimmung auf dem Fest kümmern sich Blasmusiker, rundherum gibt es Markttreiben und Trödel, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wie viele originale Handdruckspritzen es in Brandenburg derzeit noch gibt, wisse niemand sagt Andreas Ruß. Ganz wenige seien in Privatbesitz. Die meistern würden von örtlichen Feuerwehrvereinen gehegt und gepflegt.

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