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Margarete, Julian und Christian-Ulrich Baugatz stellen im Haus der Naturpflege aus

"Gartenlust" in Bad Freienwalde

"Märkischer Garten": Christian-Ulrich Baugatz' Bild wird in der Ausstellung "Gartenlust" gezeigt. Öl auf Leinwand.
"Märkischer Garten": Christian-Ulrich Baugatz' Bild wird in der Ausstellung "Gartenlust" gezeigt. Öl auf Leinwand. © Foto: Margarete Baugatz
Nadja Voigt / 03.09.2014, 08:00 Uhr
Kerstenbruch (MOZ) Das Atelier Baugatz wird ab Sonnabend mit verschiedenen Arbeiten im Haus der Naturpflege in einer Ausstellung zu sehen sein. Die Bilder tragen die Handschriften der drei Mitglieder des Atelier Baugatz - Margarete Baugatz, Textildesignerin und Malerin, Julian Baugatz, Formgestalter und Diplom-Ingenieur für erneuerbare Energien, und Christian-Ulrich Baugatz, Maler, Dozent und Chorleiter.

"Bilder sind im eigentlichen Sinn keine Ausstellungsstücke, außer in einer Kunsthandlung oder einem Museum. Mit Bildern lebt man!", sagt Christian-Ulrich Baugatz, der mit seiner Frau Margarete in Kerstenbruch lebt und den dortigen Singekreis leitet. Dieser wird zur Ausstellungseröffnung "Gartenlust" am Sonnabend um 16.30 Uhr 15-köpfig singen. Die Themen der Exponate reichen dabei von Blumendarstellungen über Garten- und Parklandschaften mit Plastiken oder Menschen belebt, bis hin zu Stoffmustern, in denen sich die Begeisterung über Farben- und Blütenpracht wiederfindet.

"Ein Bild, an dem ein Maler mehrere Jahre gearbeitet hat, kann sowieso nicht in einer Minute erfasst werden" , schränkt Christian-Ulrich Baugatz sein. Deshalb wolle er mit den Besuchern am Wochenende so tun, als würden die ausgestellten Werke schon immer zu den Räumen im Haus der Naturpflege gehören und sie nur aus dem Augenwinkel betrachten - während sich die Gästeschar der Lesung und dem Gesang von Liedern aus der Zeit der Romantik widmet. Lesen wird Baugatz aus seinem Buch "Fühlendes Denken, denkendes Fühlen". "Um auf den Geist der Romantik einzustimmen. In der die führenden Geister nicht nur gefühlsselige Menschen waren, sondern mitten im Leben standen, sich politisch, menschlich, poetisch, künstlerisch und philosophisch äußerten." Das verbindende Thema, erklärt Baugatz' zum Hintergrund, aller vier Persönlichkeiten, die er in seinem Werk vorstellt, ist die Natur. Diese sind: Caspar David Friedrich, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, Novalis und Bettina von Arnim. Neben Christian-Ulrich Baugatz werden auch Kerstin Götter und Jürgen Meyer lesen.

"Die Versuche, sich der Natur anzunähern, sind vielfältig", sagt Christian-Ulrich Baugatz. Es gibt die Naturwissenschaft, den Naturschutz, dem sich auch das Ehepaar Kretschmann verpflichtet fühlte. "Religiöse Menschen aller Zeiten erlebten die Natur als schaffendes, göttliches Subjekt. Dann gibt es noch den Gartenliebhaber und den Gärtner, der sich im Paradies fühlt. Und er weiß, dass gesunde Nahrung, die in seinem Garten wächst, durch nichts zu ersetzen ist." Dazu zählen auch Christian-Ulrich Baugatz und seine Frau Margarete, die in Kerstenbruch ihren naturnahem Garten pflegen und dessen Früchte genießen.

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