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Asylunterkunft ruft zuerst Skepsis hervor

Judtih Melzer-Voigt / 10.09.2014, 19:33 Uhr
Lentzke (MZV) Erst mit Skepsis und Angst, später mit Verständnis und Hilfsangeboten reagierten die Lentzker während einer Einwohnerversammlung am Dienstagabend auf die Information, dass der Landkreis eine Wohnunterkunft für Asylbewerber in ihrem Dorf plant.

Während der Veranstaltung wurden weitere Details zu der Unterkunft bekannt. Vertreter des Landkreises Ostprignitz-Ruppin sagten in nichtöffentlicher Runde, dass 21 Wohnungen im Lentzker Neubaugebiet angemietet worden sind. Eine davon wird als Gemeinschaftstreffpunkt dienen. Dort werden beispielsweise auch die Sozialarbeiter und der Wachschutz untergebracht. Von den restlichen 20 Wohnungen sind lediglich drei in so einem Zustand, dass sie relativ schnell bezugsfertig sein werden.

Der Fakt, dass die maximal 70 Asylbewerber und Flüchtlinge nicht alle gleichzeitig im Dorf eintreffen werden, beruhigte einige Lentzker. Auch erste Hilfsangebote wurden am Dienstagabend geäußert. So will sich beispielsweise eine Gruppe zusammenfinden, die als Ansprechpartner für die Flüchtlinge dienen möchte, wenn diese jemanden brauchen. Darin werden auch Vertreter des Bündnisses "Fehrbellin bleibt bunt" mitarbeiten. (Seite 5)

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