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Kirche Klein Muckrow , Observatorium und Wettermuseum in Lindenberg als Anziehungspunkte

"Farbe" bekennen in offenen Denkmalen

Elke Lang und Cindy Teichert / 15.09.2014, 07:55 Uhr
Klein Muckrow/Lindenberg (MOZ) Die Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals fand in diesem Jahr in der Klein Muckrower Dorfkirche statt. Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauen sah es als eine Auszeichnung, dass der Auftakt der Veranstaltung hier stattfindet. "Der Förderverein, die Kirchengemeinde und die Helfer haben es sich verdient", sagte sie in ihrer Eröffnungsrede und lobte, mit welch einem Enthusiasmus die Klein Muckrower ihr Projekt angegangen sind.

"Man kann nicht hoch genug schätzen, was hier in den wenigen Jahren seit der Gründung des Fördervereins passiert ist." Anschließend präsentierten die Archäologin Blandine Wittkopp und die Restauratorin Ute Schulze den Besuchern die Erkenntnisse ihrer Arbeit an dem Gotteshaus. Und natürlich war auch Eberhard Grünberg für Gespräche vor Ort, denn keiner kennt das Gotteshaus in all seinen Details so gut, wie der Vorsitzende des Fördervereins Dorfkirche Klein Muckrow.

In Lindenberg standen das Meteorologische Observatorium und das vereinsbetriebene Wettermuseum offen. Auch wenn es örtliche getrennte Einrichtungen sind, werden sie doch am Tag des offenen Denkmals als eine Einheit wahrgenommen. Diesmal stand im Observatorium das Thema "Strahlung - Grundlage für Wetter und Leben" im Zentrum. Dazu konnten die Besucher auf das Dach der 2004 errichteten dreistöckigen Strahlungszentrale klettern. Jedes Jahr wieder ein besonderer Anziehungspunkt ist der auf täglich 12.45 Uhr festgelegte Radiosondenaufstieg, zu dem sich am Sonntag wieder zahlreiche Besucher eingefunden hatten.

Auch die Führung durch den Wettergarten, die "Messfelder der Klimareferenzstation", wie es fachmännisch heißt, wurde wieder gut angenommen.

Für die Stillung des Hungers zwischendurch hatten im Observatorium Vereinsmitglieder des Wettermuseums mit einem Bratwurstgrillstand gesorgt. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, die Besucher zu sich einzuladen, wie der Vorsitzende Bernd Stiller verschmitzt erzählte.

Im Museum wurde das diesjährige Thema des Tages des offenen Denkmals, "Farbe", behandelt. Das geschah anhand des 1936 errichteten Windenhauses. Ausgestellt waren hier die für die 2011 abgeschlossene Restaurierung nötigen Gutachten zur ursprünglichen Farbgebung, "einem freundlichen Grau", lächelt Gabriele Weitzel, Geschäftsführerin des Vereins.

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