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Politiker genervt von Ausbauwunsch

Das wird teuer: Sollten die Anlieger auf den Ausbau der Burgwaller Dorfstraße bestehen, müssten sie sich weiterhin mit 80 Prozent an den Kosten beteiligen.
Das wird teuer: Sollten die Anlieger auf den Ausbau der Burgwaller Dorfstraße bestehen, müssten sie sich weiterhin mit 80 Prozent an den Kosten beteiligen. © Foto: MZV
Martin Risken / 25.09.2014, 21:56 Uhr
Burgwall (MZV) In Burgwall weiß der Ortsbeirat nicht, was er will: Erst forderte er mit Nachdruck den Ausbau der Burgwaller Dorfstraße. Dann bat er die Stadtverordneten dringend darum, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen und jetzt soll die Stadt das Vorhaben trotzdem umsetzen. "Es waren die hohen Kosten damals. Bei Anliegerbeiträgen von 80 Prozent wären Unsummen zustande gekommen. Einige haben nur eine kleine Rente und können das nicht bezahlen", sagte Ortsvorsteher Ernst Kunter. Jüngste Reparaturversuche seien gescheitert, bleibe also nur der Ausbau, appellierte Kunter an den Hauptausschuss. Hartmut Leib (SPD) zeigte Verständnis: "Es war ein Fehler von uns, die Entscheidung zum Ausbau der Straße rückgängig zu machen, wir haben uns zu sehr von Emotionen leiten lassen." Keinerlei Verständnis für das Anliegen Kunters hatte Eberhardt Feige (FDP): "Die Straße wird ewig so bleiben, weil die Bürger den Ausbau abgelehnt haben. Sie wollten es ja so haben. Da darf man sich jetzt nicht aufregen, die sind selbst schuld", lehnte er die Forderung strikt ab.

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