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Winzige Chance für Ex-Grundschule

Könnte bald einen neuen Nutzer haben: Die Kleine Grundschule Königshorhorst
Könnte bald einen neuen Nutzer haben: Die Kleine Grundschule Königshorhorst © Foto: MZV
Judith Voigt / 08.10.2014, 20:00 Uhr
Königshorst (MZV) Die Wünsche sind groß: Mehr als zwei Jahre lang gab es keinen Nutzer für das Gebäude der ehemaligen Kleinen Grundschule in Königshorst. Doch nun zeigen die Hoffnungstaler Stiftungen ein vorsichtiges Interesse an dem Objekt - ein Strohhalm, der gern ergriffen wird.

Die Ankündigung für die Sitzung des Königshorster Ortsbeirates klingt schon sehr konkret: Auf der Tagesordnung für Dienstag, 14. Oktober, steht auch ein Punkt mit der Überschrift "Projektvorstellung Hoffnungstaler Stiftungen - Nutzung ehemalige Grundschule Königshorst". Die Stiftungen sind unter anderem Träger der Behinderteneinrichtung in Dreibrück. Arne Breder, der Einrichtungsleiter in Dreibrück, sagte am Mittwoch, dass die Hoffnungstaler Stiftungen schon länger an dem Thema dran sind. "Aber wir sind noch beim Ideensammeln, da ist noch nichts unter Dach und Fach", stellte er klar. Es sei nachvollziehbar, dass die Gemeinde ein großes Interesse daran hat, die Immobilie an den Mann zu bringen. "Aber das Gebäude ist sehr groß, die Betriebskosten sind nicht ohne", gibt Breder die Bedenken der Hoffnungstaler Stiftungen wider.

Er will die Sitzung am Dienstag vor allem dafür nutzen, um die Pläne des Grundschule näher zu betrachten und - auch mit anderen Beteiligten - zu überlegen, was vor Ort möglich wäre. "Wir suchen eine sinnvolle Nachnutzung." Erst haben die Stiftungen überlegt, ob einige der Senioren aus Dreibrück nach Königshorst ziehen könnten. "Aber das ginge nur mit einem schlüssigen Konzept", so Breder. Außerdem sei das Grundschulgebäude zu groß für die Senioren allein.

"Ein Wohnraum wird es nicht werden", sagte Breder. Dazu sei die Lage ungünstig - auf einem Areal mit Kita, Feuerwehr und dem örtlichen Seniorentreff. "Es steht nicht einzeln, daher ist die Lage für ein Wohnprojekt schwierig."

Am Donnerstag, 16. Oktober, werden nach dem Königshorster Ortsbeirat auch die Fehrbelliner Gemeindevertreter über das Projekt informiert, das es in so konkreter Form noch gar nicht gibt. Sie treffen sich um 19 Uhr im Saal des Rathauses.

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