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Boltenhoferin erkundet Amerika

Amerika wie aus dem Bilderbuch: Wie eine Westernstadt lag Silverton Gina Fehrmann zu Füßen.
Amerika wie aus dem Bilderbuch: Wie eine Westernstadt lag Silverton Gina Fehrmann zu Füßen. © Foto: privat
Gina Fehrmann / 29.10.2014, 21:59 Uhr
Boltenhof (MZV) Ich bin jetzt schon seit mehr als einem Monat in den USA und muss sagen, dass ich mich sehr an den amerikanischen Alltag gewöhnt habe. Um ehrlich zu sein, ist das einzige was mich ein wenig stört mein Englisch, es ist schwerer als gedacht eine neue Sprache zu lernen. Ich verstehe mittlerweile fast alles, kann aber nie so antworten wie ich gern möchte. Meine Deutschlehrerin an der Highschool hat zwei Jahre in Deutschland gelebt und sagte zu mir, dass es am Anfang immer etwas kompliziert ist, aber nach einer gewissen Zeit alles seinen Lauf nimmt. Ich hoffe, dass sie recht hat.

Das Essen hier ist wirklich anders als in Deutschland. Zum Frühstück gibt es Bagels oder zuckersüße Cornflakes, zum Lunch ein Sandwich mit viel Remoulade und als Beilage Chips. In meiner Stadt Montrose, wo viel Verkehr herrscht, gibt es unzählige Fastfood-Läden. Doch in meiner Schule sind keineswegs viele Übergewichtige. Meine Freunde sind mindestens in einem Sportclub wie Fußball, Volleyball oder Basketball. Für jeden Sport, den man an der Highschool betreibt, muss man 100 Doller zahlen. Ich Mitglied des Schwimmteam geworden. Eine Freundin sagte, dass es ziemlich anstrengend sein kann. Ich habe trainiere von 6 bis 7 Uhr jeden Dienstag und Donnerstag. Da ich zehn Autominuten von der Schule entfernt wohne, ist es meist ein Problem, so früh zum Schwimmbad zu gelangen. Meist fährt mich meine Gastmutter oder ich übernachte bei Freunden der Familie, die in der Nähe der Schule wohnen. Am 12. November beginnt die richtige Schwimmteam-Saison, dann habe ich von 16 bis 18 Uhr Training und das von Montag bis Freitag.

Kürzlich ist meine Gastfamilie mit mir nach Silverton gefahren. Das ist eine kleine Touristenstadt, die typisch amerikanisch aussieht. Sie liegt mitten in den Bergen und die Straße, die dort hinführt, ist eine der gefährlichsten Strecken in Colorado. Der Weg dorthin war wunderschön. Da der Herbst begonnen hatte, färbte sich das Laub bereits rot-gelb. Viele Wasserfälle und Flüsse gibt es auch. Die Berge hier sind einzigartig. Wir haben viele Campingplätze besucht, die wirklich total im Nirgendwo sind. Unbeschreiblich schöne Plätze, einer direkt neben einem Wasserfall gelegen, umgeben von Bergen, und absolut keine Menschenseele in der Nähe.

Anfang September ist die 16-jährige Gina Fehrmann aus Boltenhof für ein Jahr als Austauschschülerin in die USA gereist, wo sie bei einer Gastfamilie in der Kleinstadt Montrose in Colorado lebt. In loser Folge berichtet sie von ihren Eindrücken und der amerikanischen Lebensart.

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