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Küstriner Vorland beschließt Satzung und Gebühren für den von Eltern zu zahlenden Anteil

Neue Gebührensatzung für die Kita

Bastelzeit in der Kita "Sonnenschein": Lara zeigt stolz ihr Perlenbild. Vor allem den Mädchen gefällt das.
Bastelzeit in der Kita "Sonnenschein": Lara zeigt stolz ihr Perlenbild. Vor allem den Mädchen gefällt das. © Foto: Johann Müller
doris steinkraus / 28.11.2014, 05:18 Uhr
Küstriner Vorland (dos) Von 6 bis 17 Uhr können Eltern ihre Kinder in der Kita "Sonnenschein" in Manschnow betreuen lassen. In bestimmten Ausnahmefällen, die mit der Kita-Leiterin abzusprechen sind, ist auch eine Betreuung bis 18 Uhr möglich. So ist es in der Kita-Satzung festgeschrieben, die die Abgeordneten in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen haben. Hintergrund bildet die Auflage für die Gemeinde, alle Satzungen zu überarbeiten, um Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen.

Die Finanzierung der Kitas ist gesetzlich geregelt. Für das Personal kommt der größte Teil vom Landkreis. Die Träger - im Falle von Manschnow die Gemeinde Küstriner Vorland - müssen jedoch auch einen Eigenanteil aufbringen. Für den sind die Eltern - nach sozialverträglichen Gesichtspunkten - mit heranzuziehen. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat 2013 dafür eine Orientierungsrichtlinie über Höhe und Staffelung von Elternbeiträgen beschlossen. Die bildete Grundlage für die neue Kita-Gebührensatzung der Gemeinde. Im Sozialausschuss waren zwei Varianten der Elternbeiträge diskutiert worden. Ausschussvorsitzender Detlef Bräuning erläuterte, dass er - anders als ein Teil der Mitglieder im Ausschuss - für die zweite Variante plädiere. Die bringe der Gemeinde zwar 3000 Euro weniger ein, sei aber sozialer.

Im Gemeinderat gab es auch Stimmen für die andere Variante. Sie hätte bedeutet, dass Eltern mit zwei Kindern fünf Prozent mehr Beiträge zahlen als nun festgelegt. Mehrere Abgeordnete forderten, die Beiträge so gering wie möglich zu halten. Die Einrichtung sei in ihrer Ausstattung nicht die modernste. Wenn dann auch noch die Elternbeiträge hoch angesetzt würden, könnten weitere Eltern ihre Kinder in andere Einrichtungen bringen. Detlef Bräuning forderte eine namentliche Abstimmung. Die fiel letztlich eindeutig aus. Zwölf Abgeordnete stimmten für die etwas günstigere Variante, nur drei für die andere. Die Satzung kann in der Kita eingesehen werden.

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