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Märkische Höhe finanziell am Limit

Margrit Höfer / 04.03.2015, 07:14 Uhr
Märkische Höhe (MOZ) Die Gemeinde Märkische Höhe steht kurz davor, wieder in ein Haushaltssicherungskonzept abzurutschen. Momentan könne dies gerade noch verhindert werden. Aber der Ausgleich beim Erstellen des Jahresetats 2015 gelinge nur mit dem Aufbrauchen der ohnehin bescheidenen Rücklage, stellte Karola Wagner von der Kämmerei zur jüngsten Gemeindevertretersitzung das Zahlenwerk vor. Die Lage im Finanzhaushalt stelle sich dabei um einiges besser dar als im Ergebnishaushalt, wo ein Minus von 3400 Euro klaffe.

Im Investitionsplan für das laufende Jahr stehen die Vollendung der Fassadensanierung am Feuerwehrgerätehaus Ringenwalde mit 10 000 Euro, die Zufahrt der Kita in Reichenberg (17 000 Euro) und der dortige Beleuchtungspunkt (2000 Euro) sowie 8600 Euro für die Brandmeldeanlagen in den Feuerwehrobjekten. 42 000 Euro sind für Straßenunterhalt und weitere jeweils 10 000 für Entwässerung und Baumpflege vorgesehen. Notwendig seien auch die 5000 Euro Planungskosten für das Regenwasserbecken am Jugendklub Batzlow. Über die 6000 Euro in der Position Spielplätze wird vor der in der heutigen Sondersitzung geplanten Beschlussfassung zum Haushalt in der Höhe noch einmal zu reden sein, so Signale aus der Runde.

Schließlich stehen neben den 4000 Euro, die der Sportverein ohnehin pro Jahr erhält, diesmal noch extra 7000 Euro für Baumaßnahmen am Sportplatz in Julianenhof im Plan. Vorsorglich eingestellt sind auch schon 6000 Euro für ein mögliches Wertgutachten zur ehemaligen Schule. Dies wäre Voraussetzung, um für die Errichtung des Gesundheitszentrums "Thomas Müntzer" mit dem Förderverein in konkrete Verkaufsverhandlungen zum Objekt eintreten zu können.

Fachbereichsleiter Thomas Manig legte den Gemeindevertretern deshalb ans Herz, das Wertgutachten möglichst zügig anzugehen. Derzeit stehen Ex-Schule und Turnhalle noch mit einem Nominalwert von schätzungsweise 400 000 Euro in den Büchern, was buchhalterich auch hohe Abschreibungskosten bedeutet. Das Gutachten könnte diese Zahl deutlich verringern. "Der reale Wert für uns ist ohnehin Null, wenn wir es nicht loskriegen", merkte Nachrücker Daniel Schenk zu an.

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