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Kobbelner feiern in diesem Jahr Jubiläum am Stein / Pläne zur Ortsverschönerung

Vor 90 Jahren freigelegt

Beliebtes Ausflugsziel: Seit 2011 kümmert sich ein Verein im Ort um den Kobbelner Stein.
Beliebtes Ausflugsziel: Seit 2011 kümmert sich ein Verein im Ort um den Kobbelner Stein. © Foto: MOZ
Caroline Reul / 11.03.2015, 05:12 Uhr
Kobbeln (MOZ) Seit 2011 ist der Verein Kobbelner Steine im Ort rürig. Einige Vorhaben konnten bereits umgesetzt werden, doch noch immer gibt es so viel mehr zu tun, wie Vereinsvorsitzender Manfred Holzhey weiß. In diesem Jahr steht unter andere die Jubiläumsfeier zu 90 Jahre Kobbelner Stein auf der Liste.

Angefangen hatte alles 2011, als der Verein Kobbelner Steine gegründet wurde, um im Dorf etwas bewegen zu können und ein kulturelles Leben zu entwickeln. 24 Mitglieder hatte er damals, heute sind es 34. Eines der Gründungsmitglieder ist Manfred Holzhey, Vorsitzender des Vereins und mittlerweile auch Ortsvorsteher.

Er denkt gern an den größten Erfolg, den der Steineverein bisher verbuchen kann: den Aufbau eines neuen Spielplatzes im Dorf, direkt gegenüber des Gemeindehauses. "Wir haben Geld gesammelt, den Spielplatz geplant und die Geräte im Wesentlichen auch selbst aufgebaut - das aber alles regelmäßig von TÜV und Bauamt überwachen lassen", erinnert sich Manfred Holzhey. Schließlich hatte sich auch die Gemeinde noch an den Kosten beteiligt, sodass das Kinderparadies dann im vergangenen Jahr eingeweiht werden konnte.

Längst aber will sich der Verein nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen. "Es gibt noch viel zu tun", weiß der Vereinsvorsitzende. Besonders am Herzen liegt den Mitgliedern der Dorfplatz, der dringend neu gestaltet werden muss. Von Seiten der Gemeinde ist da aber vorerst keine finanzielle Unterstützung möglich.

In diesem Jahr wurde zunächst die Planung zur Vergrößerung der Trauerhalle mit in den Haushaltsplan aufgenommen - eine Entscheidung, ob diese verwirklicht wird, müssen die Gemeindevertreter am Donnerstag treffen, wenn sie den Haushaltsplan beschließen.

Im Jahresplan stehen derweil aber schon wieder einige Feste, um deren Organisation sich der Verein kümmert. Allerdings stimme die Dorfgemeinschaft, sodass jeder einzelne seinen Beitrag leiste, sagt Manfred Holzhey stolz. "Selbst Mitglieder der Feuerwehr sind ja auch Mitglieder im Steineverein", nennt er ein Beispiel. Gemeinsam wird dann am 30. April der Maibaum aufgestellt und und ein Feuer entzündet. Am 25. Mai findet mit Treppeln eine Pfingstwanderung statt, um die Versorgung kümmert sich der Steineverein. Für den 22. August ist das Erntefest geplant, für den 19. September das Oktoberfest.

Für dieses Jahr steht aber noch eine ganz andere Sache groß im Kalender. Die Kobbelner feiern den 90. Jahrestag der Freilegung ihres Findlings, der während der Eiszeit von der Ostseeinsel Bornholm nach Brandenburg gelangt war. Geplant ist das Fest zum Jubiläum für den 20. Juni.

Natürlich kümmert sich der Steineverein - wie sich aus dem Namen schon schließen lässt - aber immer darum, dass der 256 Tonnen schwere Koloss als Ausflugsziel attraktiv bleibt. Regelmäßig im Frühjahr und Herbst wird das Gelände dort beispielsweise von Gestrüpp befreit und die Zugangswege werden geräumt. Der diesjährige Frühjahrsputz findet am 21. März statt, los geht es um 9 Uhr.

"Wir wollen eigentlich nach Möglichkeit im Laufe des Jahres auch den Bungalow am Stein ein bisschen hübsch machen", erzählt Manfred Holzhey. So, dass beispielsweise Besucher dort übernachten können. Auch eine Art Überdachung für die Bühne am Stein soll bald entstehen.

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