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Gosener Nisthilfe mit Weidenzweigen repariert

Feuerwehr bessert Storchen-Horst aus

Ausgebessert: Der Horst ist wieder dicht.
Ausgebessert: Der Horst ist wieder dicht. © Foto: MOZ
Manja Wilde / 20.04.2015, 06:12 Uhr
Gosen (MOZ) Am Standort gibt es nichts zu meckern: Der Gosener Storchen-Horst befindet sich am Ende des Wohngebietes in der Seestraße. Gleich nebenan beginnen die Ausläufer des Wernsdorfer Sees. Anwohner können von den sommerlichen Frosch-Konzerten ein Lied singen.

Und dennoch: Der Horst ist seit Jahre nicht besetzt. Anwohner wollen das ändern - und wandten sich an die Gosener Feuerwehr, denn das Nest auf dem Mast sah nicht sonderlich einladend aus. "Auch Bürgermeister Thomas Schwedowski war deshalb schon an uns herangetreten", sagt Ortswehrführer Detlef Wiese. Nun war es so weit. Mit Hilfe der Drehleiter der Woltersdorfer Wehr fuhr ein Helfer zu dem gut zehn Meter hohen Horst hinauf, um die großen Löcher im Geflecht mit Weidenzweigen auszubessern. "Wir hatten uns vorher im Internet ein bisschen belesen und herausgefunden, dass man Weide verwenden kann", sagt Wiese. Rund eine Stunde dauerte die Hilfsaktion.

Noch am gleichen Tag wurde auch ein Storch über dem Horste gesichtet. "Ob er sich niederlässt wissen wir natürlich nicht", sagt Wiese. Vielleicht sei es nun auch schon etwas spät. Sollte sich in diesem Jahr aber kein Adebar einfinden, "wollen wir den kompletten Horst im Herbst abnehmen und reparieren", kündigt der Ortsvorsteher an. Aus der Nähe habe sich nämlich gezeigt, dass die Holzstreben, die innerhalb des Metall-Rades platziert sind, schon recht morsch und wackelig sind.

Gosen (mw) Amtshilfe für Adebar: Mit Hilfe der Woltersdorfer Drehleiter haben Mitglieder der Gosener Feuerwehr den Storchen-Horst am Ende der Seestraße repariert. Der Horst ist seit Jahre nicht besetzt. Anwohner Klaus Schulz wollte das ändern und wandten sich an die Feuerwehr, da das Nest auf dem Mast wenig einladend aussah, große Löcher zwischen den Zweigen klafften. "Auch Bürgermeister Thomas Schwedowski war schon an uns herangetreten", sagt Ortswehrführer Detlef Wiese.

Mit Hilfe der Drehleiter der Woltersdorfer Wehr konnte der Horst auf dem gut zehn Meter hohen Mast am Freitag mit Weidenzweigen ausgebessert werden. "Wir hatten uns vorher belesen, dass man Weide verwenden kann", sagt Wiese. Noch am gleichen Tag wurde in der Nähe sogar ein Storch gesichtet. Sollte sich in diesem Jahr kein Adebar niederlassen, "wollen wir den Horst im Herbst abnehmen und richtig reparieren", kündigt Wiese an. Aus der Nähe habe sich gezeigt, dass die Holzstreben innerhalb des Metall-Rades morsch sind.

Am Standort des Horstes gibt es indes nichts zu meckern: Er befindet sich am Ende des Wohngebietes. Dahinter beginnen Ausläufer des Wernsdorfer Sees. Anwohner können von den sommerlichen Frosch-Konzerten ein Lied singen. An Futter würde es den Störchen nicht mangeln.

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