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Walpurgisnacht mit Hexenprüfung bei Wanda und Wilma

Hexenwerk: Wer sonst mit Zauber-Handwerk zu tun hat, scheut auch vor einer Drechselbank nicht zurück. Manchem ist das nicht geheuer.
Hexenwerk: Wer sonst mit Zauber-Handwerk zu tun hat, scheut auch vor einer Drechselbank nicht zurück. Manchem ist das nicht geheuer. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 02.05.2015, 06:55 Uhr - Aktualisiert 02.05.2015, 15:47
Hobrechtsfelde (MOZ) "Das macht hier großen Spaß. Wir kommen immer wieder", sagte Inga Mörtel aus Gorinsee, die mit ihren beiden Kindern Natalie (8) und Alexander (6) am Donnerstagabend die Walpurgisnacht auf Gut Hobrechtsfelde besuchte. Dort empfingen sie nicht nur die Hexen Wanda und Wilma oder die Panketaler Feuerjongleure der Firewings. Sie konnten sich, wie viele andere Kinder, im Bogenschießen oder Drechseln erproben.

Als die Dämmerung näher rückte, strömten noch immer Besucher zu dem Walpurgisnacht-Gelände. Auch ein Regenguss konnte an dem starken Zuspruch Besuch nichts ändern. Von der Beliebtheit des Festes zeugten nicht zuletzt die zahlreichen Fahrzeuge, die entlang der Dorfstraße bereits parkten, als auf dem ausgeschilderten Parkplatz am Speicher noch reichlich Stellflächen frei waren.

Walpurgisnacht in Hobrechtsfelde 2015
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Walpurgisnacht Hobrechtsfelde

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Melanie Zülsdorf mit dem neunjährigen Anton aus Schönow kommt aufgrund der gelungenen Mischung der Angebote gern. Anton hatte das Bogenschießen erneut angelockt. Den Kindern wurden nicht nur Pfeil und Bogen zum Schießen auf Luftballons in die Hand gedrückt, Pfeilflug-Bogenschütze Werner Schulze gab ihnen auch eine kurze Anleitung und korrigierte die Technik. Hinter Pfeilpflug steht die Bogenschützen-Weltmeisterin Annette Tunn.

Mit der gleichen Aufmerksamkeit kümmerte sich Hartmut Quandt um die kleinen Handwerker, die sich im Drechseln erprobten. Ist er sonst mit seiner historischen Vorbildern nachempfundenen Drechselbank für die Berliner Forsten auf Naturparkfesten und ähnlichen Veranstaltungen anzutreffen, so stellte er diesmal in seiner Freizeit die mittelalterliche Technik vor. Kinder wie auch Erwachsene waren fasziniert, so dass sie auch etwas warteten, bis sie auf der Ziehklemmbank wie auf einem Pferd Platz nehmen konnten, um frische Buchenholzpflöcke für die Schnitzkunst zu glätten. Anschließend konnten sie an der Drechselbank mit Pedalantrieb Platz nehmen und ihr Werkstück bearbeiten."Früher wurden auf diese Weise viele Alltagsgegenstände hergestellt, Schalen, Teller oder Griffe für das Werkzeug", erläuterte Hartmut Quandt.

Eine ganz andere Probe aufs Exempel erlaubten die Hexen Wanda und Wilma. Bei ihnen konnten kleine Kinder die Hexenprüfung ablegen. Ein Slalom-Ritt mit Hexenbesen gehörte ebenso dazu wie ein Gang über die Wippe oder die Mutprobe, barfuß auf piekenden Fichtenzweigen zu laufen.

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