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Der zweite runde Geburtstag

Erfrischung gefällig? Im Zielbereich stand nicht nur ein Sprenger, durch dessen Schwenkbereich die Läufer kamen. Auch sorgten einige Zuschauer für eine manuelle Erfrischung, was hier die Frankfurterin Marina Zmarzlewski genoss.
Erfrischung gefällig? Im Zielbereich stand nicht nur ein Sprenger, durch dessen Schwenkbereich die Läufer kamen. Auch sorgten einige Zuschauer für eine manuelle Erfrischung, was hier die Frankfurterin Marina Zmarzlewski genoss. © Foto: MZV
Matthias Haack / 07.06.2015, 22:33 Uhr - Aktualisiert 08.06.2015, 08:48
Köpernitz (MZV) "Das war auch nie und nimmer zu erwarten, dass heute irgendein Streckenrekord fallen würde." Wolfgang Schönberg blickte am Sonnabend zum Himmel hoch und aufs Thermometer: 26 Grad Celsius - kein Wetter für Läufer.

In die Startliste des 20. Köpernitzer Seelaufes trugen sich 67 Läufer ein.
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Jubiläumslauf am Köpernitzer See

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Sich auf die Schippe nahmen die Köpernitzer bei der Jubiläumsauflage ihres Wettkampfes kurz vor dem Startsignal: Cuba verkleidete sich als Läufer, der nach Jahren endlich den Weg ins Ziel gefunden hatte. Angespielt wurde damit auf eine Handvoll Sportler, die in den 19 Jahren den korrekten Weg verfehlt hatten. Letztlich kamen sie alle am Start- und Zielpunkt an - wenn auch mit Stunden Verspätung.

Beim 20. Lauf fanden alle den richtigen Weg. Erster im Ziel war der Metzelthiner Chris Stamer. Der Neunjährige schrubbte mit 12:31 Minuten die drei Kilometer nur so runter und legte auf der ebenen Strecke bis zur Wendemarke Mühle ein Höllentempo vor. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,4 Kilometer pro Stunde erreichte keiner der Erwachsenen. Auf Rang zwei beim Kinderpokal kam der Sechsjährige Liam Freudisperger. Seine Familie reiste aus Heidelberg an. Liam wurde als jüngster Starter ausgezeichnet - ältester war der 74-jährige Horst-Dieter Kanwischer. Der Zehdenicker lief die 7,5 Kilometer in 46:54 Minuten.

Den Pokal bei den Mädchen holte sich Hannah Giesecke. Nach 14:31 Minuten kam die Rostockerin ins Ziel und verwies die zehnjährige Lokalmatadorin Pia Moldenhauer um eineinhalb Minuten auf Rang zwei. Auf Rang drei wird zwar Viktoria Zickert (W 70) geführt. Die Rheinsbergerin nahm die kurze Distanz jedoch nur in ihr Trainingsprogramm auf. Weites Ziel sind die Deutschen Meisterschaften, die in fünf Wochen in Zittau stattfinden werden.

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