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Skulpturenpark soll der Stadt geschenkt werden

Beauregard lädt zu schönem Blick

Wer schaut hier wen an? Mit dem Namen des Ortes Beauregard, der übersetzt "schöner Blick" heißt, spielen die Macher der Skulpturen am Ortseingang. Die Bank hat ein großes Auge, das in die Ferne blickt.
Wer schaut hier wen an? Mit dem Namen des Ortes Beauregard, der übersetzt "schöner Blick" heißt, spielen die Macher der Skulpturen am Ortseingang. Die Bank hat ein großes Auge, das in die Ferne blickt. © Foto: Inga Dreyer
Inga Dreyer / 21.06.2015, 07:36 Uhr
Beauregard (MOZ) Große Präsente für Wriezen: Die Macher der Skulpturen, die am Ortseingang von Beauregard stehen, wollen ihre Werke der Stadt schenken. Probleme hatte es mit der größten Skulptur gegeben, die zu hoch in den Himmel ragte. Nun ist sie von dem kleinen Hügel eine Etage tiefer gesetzt worden. Baurechtlich dürfte es nun keine Bedenken mehr geben.

Die Idee von Hans-Ulrich Kropp, Wolfgang Kliems und Bernd Ahrendt war, einen Hingucker für Touristen und Einwohner zu schaffen - und einen Ort zum Verweilen. Bernd Ahrend hat eine Bank gebaut, in deren Rückenteil ein großes Auge mit grüner Iris eingefasst ist. Darüber prangt in großen Buchstaben "Beauregard", was "schöner Blick" bedeutet. Von diesem Namen haben sich die drei inspirieren lassen. Denn einerseits nimmt das große Auge Besucher schon von Weitem in den Blick, andererseits können diese selbst von der kleinen Anhöhe in die Landschaft blicken.

Die Bank ist nicht fest installiert, sondern kann von Besuchern ausgerichtet werden - je nachdem, wo sie hingucken möchten. Auch die große menschliche Figur von Wolfgang Kliems spielt mit den Thema. Die Skulptur hat zwei Gesichter, eines nach vorne und eines nach hinten gewandt - wie der aus der römischen Mythologie stammende Gott Janus. Die Symbolik könne für vieles stehen - etwa für die moderne Landwirtschaft, die einerseits ernährt, aber auch zerstört. Oder aber die Liebe, erklärt Manfred Kliems. Seine Figur soll noch ein Schild in die Hand bekommen, auf dem "Willkommen", und auf der anderen Seite "Bienvenue" steht.

Auch die Skulptur von Hans- Ulrich Kropp hat eine hohe Symbolkraft: Sie stellt eine Rübe dar, die für das Oderbruch steht. Die Skulpturen stehen auf dem Gelände der ehemaligen Oderbruchbahn, die als sogenannte "Rübenbahn", durch die Landschaft rollte. Ursprünglich wollte Kropp noch weitermachen und die Figuren aus dem Märchen "Die Rübe" bauen, erzählt er. Entstanden sind die Skulpturen bei einem Workshop in Möglin.

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