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Flammen bedrohten Tankstelle / Angrenzendes Haus evakutiert

Halle in Hirschfelde abgebrannt

Rauchwolken über Hirschfelde: Die Halle eines Verwertungsbetriebs war am Mittwoch gegen Mittag in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Rauchwolken über Hirschfelde: Die Halle eines Verwertungsbetriebs war am Mittwoch gegen Mittag in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. © Foto: Lutz Weigelt
Olav Schröder / 02.07.2015, 06:45 Uhr
Hirschfelde (MOZ) Zu einem schweren Brand kam es am Mittwoch in der Halle eines Schrott- und Bauschuttverwertungsunternehmens am Schönfelder Damm in Hirschfelde. Menschen kamen nicht zu schaden. Ein angrenzendes Haus musste allerdings evakuiert werden. Acht Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Halle wurde durch die Flammen zerstört.

Die dunklen Rauchwolken, die in den Himmel stiegen, waren weithin sichtbar und wurden noch über die beiden Nachbarorte Wesendahl und Gielsdorf hinaus auch in Strausberg noch gesehen.

Gegen Mittag war der Brand ausgebrochen. Zu den Ursachen konnten noch keine näheren Angaben gemacht werden. Das größte Problem bei dem Einsatz war die Tankstelle, die zu der Werkstatthalle gehörte, wie Werneuchens Stadtbrandmeister Rainer Sachse sagte. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich etwa 10000 Liter Diesel in den Tanks. Außerdem gab es Ölfässer, die vor den Flammen geschützt werden mussten. Einige waren aufgrund der Hitze bereits explodiert.

Die wichtigste Aufgabe sei es daher gewesen, die Tankstelle und die Fässer zu kühlen, so Rainer Sachse. Dies galt auch für die Gasflaschen, die, nachdem sie abgekühlt waren, aus der Halle herausgeholt werden konnten.

Bei dem Einsatz mussten die Kameraden Atemschutz tragen. "Das ist Schwerstarbeit", sagte Rainer Sachse anerkennend. Zumal bei der brütenden Hitze am Mittag. Besonders Heikel war die Situation , als das Dach der Halle den Flammen nicht mehr gewachsen war und schließlich einstürzte.

Unterstützt wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bei ihrem Einsatz aus der Luft. Von einem Hubschrauber aus wurden Wärmebildaufnahmen angefertigt, um Anhaltspunkte über die Temperaturbelastung zu erhalten und auch, um eventuelle Brandnester rechtzeitig aufzuspüren und bekämpfen zu können.

Im Einsatz waren sämtliche Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt Werneuchen und ihren Ortsteilen, die Polizei und der Rettungsdienst. Hinzu kamen Feuerwehren aus Ahrensfelde, Blumberg und Bernau sowie aus Märkisch-Oderland die Feuerwehren aus Gielsdorf und Wesendahl. Auch der Einsatz über die Kreisgrenze hinweg habe sich erneut bewährt, sagte Rainer Sachse. Bei der Alarmierung habe auch die Tageseinsatzbereitschaft berücksichtigte werden müssen.

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