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Waldboden bei Hartmannsdorf in Flammen

Anke Beißer / 06.08.2015, 20:30 Uhr
Hartmannsdorf (MOZ) Das war am Donnerstag für die Feuerwehrleute ein hartes Stück Arbeit. Um 13.48 Uhr ging der Pieper von Matthias Hunziger, Einsatzleiter der Spreenhagener Wehr. Grund für die Alarmierung war eine Rauchsäule mitten im Wald südlich des Oder-Spree-Kanals in Höhe Hartmannsdorf. Entdeckt wurde der Brand laut Hunziger über den Feuerwachturm Wünsdorf. "Die 2,5 Hektar große Fläche war sehr schwer zugänglich, weil die Wege nicht freigeschnitten waren." Dank des Allradantriebs haben sich die Fahrzeuge aber durchkämpfen können.

Insgesamt waren 40 Kräfte aus zehn Wehren im Einsatz - aus Spreenhagen, Hartmannsdorf, Rauen, Grünheide, Friedersdorf, Prieros, Niederlehme, Gräbendorf, Wolzig und Senzig. Die sechs aus dem benachbarten Landkreis Dahme-Spreewald konnten gegen 17 Uhr nach Hause geschickt werden, die anderen etwa eine Stunde später. Für die Brandwache musste danach der Waldeigentümer sorgen.

Laut Hunziger hatte der Waldboden Feuer gefangen. Weil der Kanal als Löschwasserquelle zu weit entfernt war, wurde mit den Tanklöschwagen ein Pendelverkehr eingerichtet. Etwas Sorge bereitete den Wehrleuten die Tatsache, dass zum Beispiel eine Granate gefunden wurde. "Lauter altes Zeug, wir wussten aber nicht, wie sehr die Fläche belastet ist und ob auch scharfe Munition dabei ist."

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