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Besondere Schnitzeljagd für zwei Piratenteams beim HSCC-Sommerfest / Veranstaltung auch in Vorbereitung neuer Saison

Mit Flaschenpost und navigierter Schatzsuche

Thomas Berger / 18.08.2015, 07:28 Uhr
Möglin (MOZ) Manche Einwohner Möglins mochten am Sonnabendnachmittag erstaunt sein, welch eigentümliche Gestalten sich da in zwei Grüppchen durch ihr Dorf bewegten. Es handelte sich um Mitglieder des Harnekop-Sternebecker Carnevalclubs (HSCC), dem Motto gemäß mit Hüten oder um den Kopf geschlungenen Tüchern, teilweise auch noch Accessoires wie Säbel und Augenklappe dem vorgegebenen Motto als Piraten ausstaffiert. Unter diesem Motto stand das alljährliche Sommerfest, zugleich als Workshop zur Ideenfindung für die neue Saison angelegt.

Immer eine Gruppe im Verein ist für die Ausgestaltung zuständig, diesmal hatte die Funkengarde mit Constanze Wilhelm an der Spitze sich eine Schnitzeljagd der besonderen Art einfallen lassen. Team blau alias die einäugigen Piraten hatten einen Anker als Zeichen, Team rot alias die furchtlosen Seeräuber einen Totenkopf. Erste Station war noch am Startpunkt Sportplatz ein Wettkampf, bei dem nach Sackhüpfen jeder mittels Küchenzange ein Münze aus dem Wasserbecken angeln musste. Erst als die letzte gehoben war, fand sich nach Umdrehen auf dem Unterboden der Brief mit den grundlegenden Anweisungen für die Tour. Dazu der Rat, sich gleich zu Beginn den Inhalt des mitgeführten Bollerwagens (alias Piratenschiffe), der bei der Hitze auch genügend Getränke enthielt, genau in Augenschein zu nehmen.

Weitere Hinweise unterwegs fanden sich beispielsweise in einer Flaschenpost, die für die rote Gruppe HSCC-Präsident Christian Kalies behände vom Baum angelte, oder musste am Ackerrand unter Zuhilfenahme des Kompass "sechs Meter nach Norden" ausgebuddelt werden. Wo sich aber zunächst nur eine "Niete" mit einem weiteren Hinweis fand, musste erneut gegraben werden.

Die Organisatoren hatte sich wirklich vieles an lustigen Herausforderungen an die Möchtegern-Piraten einfallen lassen. Da galt es, nach Skizze an einem Seil einen speziellen Rettungsknoten zu machen, unterwegs genau die unmittelbar passierten roten Hausdächer mitzuzählen oder auch ein vorgegebenes Lied bis zum Eintreffen am Ziel karnevalistisch umzudichten. Ein Spaß, der inspirierte und zugleich das Gemeinschaftsgefühl im Verein einmal mehr stärkte. Bis zum Start der neuen Saison am 11.11. sind es nur noch drei Monate.

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