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Liebenthaler eine Klasse für sich

Gernot Raasch / 04.09.2015, 09:30 Uhr
Liebenthal (MZV) Der Sportschützenverein Liebenthal schreibt bei der Deutschen Meisterschaft (DM) Vereinsgeschichte. Das Team sichert sich den vierten Platz und Holger Bruhn wird bester Einzelschütze für den Landesverband Brandenburg und steht erstmals im Finale um die DM!

Als am Mittwochabend die Nachrichten von der Olympiaschießanlage in München im Minutentakt beim Vereinsvorsitzenden des SSV Liebenthal eintrafen, konnte sich Gernot Raasch gar nicht mehr beruhigen. Im nun fünften Jahr hintereinander stellte der SSV Liebenthal gleich mehrere Starter des Brandenburgischen Schützenbundes im Kurzwaffenbereich und ist nun auch bei den nationalen Titelkämpfen in der bayerischen Landesmetropole in der Spitze angekommen.

Holger Bruhn eröffnete als Doppelstarter der Liebenthaler den Reigen und schoss mit dem "Revolver .357 Magnum" den besten Wettkampf seiner bislang noch jungen Karriere. Er düpierte im Feld der besten 51 Schützen aus Deutschland viele namenhafte Konkurrenten und erreichte mit 383 (von 400 möglichen) Ringen den 14. Platz. Er gab somit die Initialzündung für die zweite Disziplin, in der sich gleich vier Oberhaveler bei den Landestitelkämpfen Ende Juni in Cottbus qualifiziert hatten ("Revolver .44 Magnum").

Wiederum musste Bruhn zuerst an die Feuerlinie, dieses Mal direkt neben dem amtierenden Deutschen Serienmeister Markus Bartram (Pistolenclub Sinzig). Holger Bruhn blieb eiskalt und bot dem sichtlich geschockten Kontrahenten atemberaubende Paroli. Mit 387 Ringen erreichte er erstmals das Finale der besten sechs Starter um die Deutsche Meisterschaft. Hier erzielte Holger noch einmal 92 Ringe und blieb auf dem sechsten Platz.

Stefan Kowalk wandelte auf den Spuren seines Teamkameraden und belegte in der Endwertung Rang zehn. Ronny Büttner (364) und Tilo Petsche (365) erreichten bei den Altersherren das solide Mittelfeld. Die Teamwertung (Kowalk, Büttner, Bruhn) ließ die Liebenthaler dann ausgelassen jubeln. Unter den 27 besten Teams aus Deutschland fanden sich die Oberhaveler mit 1134 Ringen auf Rang vier wieder.

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