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Gnadauer Theologisches Seminar bedankt sich bei Gemeinde Falkenberg für Zusammenarbeit

Wunschbaum ziert Parkanlage

Ein Baum als Dankeschön: Gemeindearbeiter Jens Mühlenhaupt, Ortsvorsteher Peter Hartfiel und Bürgermeister Christian Ziche (v.l.) bei der Pflanzaktion in Dannenberg
Ein Baum als Dankeschön: Gemeindearbeiter Jens Mühlenhaupt, Ortsvorsteher Peter Hartfiel und Bürgermeister Christian Ziche (v.l.) bei der Pflanzaktion in Dannenberg © Foto: privat
Wiebke Wollek / 29.09.2015, 07:52 Uhr
Dannenberg (MOZ) Der Auszug aus dem "Stift Uchtenhagen" oberhalb der ehemaligen Papiermühle liegt bereits einige Wochen zurück, doch die Mitarbeiter des Gnadauer Theologischen Seminars denken noch immer an ihre Zeit in Falkenberg zurück - immerhin haben an diesem Standort über 700 Menschen eine qualifizierte theologische Ausbildung erhalten, wie Bürgermeister Christian Ziche erzählt. Als Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben Mitarbeiter und Absolventen einen Baum übergeben, an dessen Zweigen Kärtchen mit Wünschen, Anregungen, Gedanken und Dankesversen befestigt waren.

Christian Ziche, sein Stellvertreter Peter Hartfiel und Gemeindearbeiter Jens Mühlenhaupt haben den Wunschbaum vergangene Woche in der Parkanlage des Gemeindezentrums Dannenberg eingepflanzt.

Mit einem großen Seminarfest wurde des Abschluss des Studienjahres im Juni feierlich begangen. Am 31. August wurde das Gnadauer Theologische Seminar in Falkenberg endgültig geschlossen. Nun wird die Ausbildungsarbeit an diesem Standort nicht mehr fortgesetzt. Dennoch soll es weitergeht - in Berlin. Ab 2017 soll ein Bachelor-Studiengang angeboten werden, der für die Erneuerung und Neugründung von Gemeinden, Gemeinschaften und Projekten qualifiziert. Die zukünftigen Absolventen sollen auf der Basis evangelischer Theologie und als geistliche Persönlichkeiten das Evangelium relevant und verständlich verkünden. Dabei sollen sie Gemeindearbeit sozial gestalten, heißt es in einer Informationsbroschüre, die im Internet abrufbar ist.

"Zur Zeit arbeiten wir an einem neuen Ausbildungsprofil", sagt Geschäftsführer Thomas Kamm. Der Prozess laufe, ein Ergebnis sei noch nicht abzusehen, erklärt er. Der Verein Gnadauer Theologisches Seminar plant die Gründung einer gemeinnützigen GmbH, die dann Träger einer neuen Ausbildungsstätte werden soll. Dafür will der Verein mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammenarbeiten. "Es gibt bereits Interessenten, die Gesellschafter werden sollen", sagt Thomas Kamm.

Derweil muss die Nachnutzung für die frisch sanierte Immobilie noch geregelt werden. "Der Verkauf ist nicht so einfach. Das Gebäude ist zwar in sehr gutem Zustand, aber durch die Lage könnte es schwierig werden", sagt Thomas Kamm.

www.gtsf.de

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