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Kimberley Gibson belegt im M*-Springen Plätze eins und zwei / Doppelsieg für Katharina Ebner

Lokalmatadorin startet durch

Britta Gallrein / 07.10.2015, 20:30 Uhr
Elisenau (MOZ) Beim Herbst-Turnier des Reitvereins Elisenau startete Lokalmatadorin Kimberley Alexandra Gibson voll durch. Sie sicherte sich in der schwersten Springprüfung des Turniers die Plätze eins und zwei.

In der Springprüfung der Klasse M* gingen nur sechs Starter in den Stangenwald. Dass gleichzeitig für Springreiter attraktive Turniere in Angermünde und Beitz stattfanden, mag ein Grund dafür gewesen sein. Mit ihrem ersten Pferd Cafe Quick legte Kimberley Gibson bereits eine tolle Runde vor. Das siebenjährige Deutsche Sportpferd steuerte sie mit viel Übersicht und auf engsten Wendungen durch den Parcours. Das geht doch nicht mehr schneller, oder? Der Barnimer Mario Höfs war es, der mit seinem Caladhir versuchte, die Zeit zu toppen. Auch er war richtig flott unterwegs war, doch weder er, noch der erfolgsverwöhnte Randy Hollstein auf Latania kamen an das Ergebnis der 18-Jährigen heran.

Eine kurze Schrecksekunde gab es, als Aila Wirkner vom RFV Barth/Rubitz auf Cuba Libre im Parcours stürzte. Die Reiterin erwischte einen Steilsprung nicht richtig, geriet hinter die Bewegung ihres Pferdes. Cuba Libre missverstand die Hilfen seiner Reiterin und steuerte gegen deren Willen ein falsches Hindernis an. Aila Wirkner konnte sich beim Sprung noch im Sattel halten, stürzte aber einige Meter später von ihrem siebenjährigen Wallach. Zum Glück kamen beide mit dem Schrecken davon.

Danach kam Kimberley Gibson mit ihrem zweiten Pferd Mc Leod an die Reihe. Der elfjährige Oldenburger, früher im Besitz von Stefan Böse, zeigte einmal mehr, dass er nicht so ganz einfach zu handeln ist. Ein Ritt für das Stillehrbuch war es nicht gerade. Kimberley Gibson hatte Mühe, das Temperament ihres Pferdes in die richtigen Bahnen zu lenken, doch das gelang ihr und zwar in einer noch schnelleren Zeit als mit ihrem ersten Pferd. Die Belohnung: Platz eins und zwei gingen an die Amazone. Platz drei blieb ebenfalls im Barnim, Mario Höfs bugsierte seinen Schimmel Caladhir auf Platz drei vor Randy Hollstein aus Münchehofe.

In der Dressur hatte Katharina Ebner vom Zepernicker Pferdesportzentrum allen Grund zum Jubeln. Gleich zweimal konnte sie in der Ehrenrunde vorneweg galoppieren. In der Dressurprüfung der Klasse A** sicherte sie sich mit ihrer Stute Lamour mit der Note 7,4 die goldene Schleife. In der Dressurprüfung der Klasse L* legte sie sogar noch einen drauf und siegte mit einer Note von 7,7.

Wichtiger Bestandteil der Turniere in Elisenau sind die Pony-Prüfungen. "Daran halten wir auch in Zukunft fest, auch wenn Kimberley da nicht mehr mitreitet", erklärt Stall-Betreiber Alexander Gibson. In Kimberley Fußspuren ist aber Saskia Hagewiesche getreten, die sich in der Ponystilspringprüfung der Klasse A* die Plätze eins, zwei und drei sicherte und auch die L-Dressur für Ponies an erster und zweiter Stelle abschloss. In den Pony-Prüfungen war die Zahl der Starter allerdings sehr gering. Im L-Springen für Ponys gingen lediglich vier Reiter an den Start.

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