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Zukunft der ehemaligen Grundschule offen

Braucht Betrieb: die ehemalige Grundschule.
Braucht Betrieb: die ehemalige Grundschule. © Foto: MZV
Judith Melzer-Voigt / 09.10.2015, 18:56 Uhr
Königshorst (MZV) Aus Monaten sind Jahre geworden - und noch immer steht die ehemalige Kleine Grundschule in Königshorst leer. Das wird wohl auch noch einige Zeit so bleiben, denn der Interessent, der bisher das erfolgversprechendste Konzept vorgelegt hat, zieht sich nun zurück.

Arne Breder, Leiter der Wohnstätte der Hoffnungstaler Stiftung in Dreibrück, hatte das Vorhaben in der Vergangenheit bereits mehrfach vorgestellt. Eine Tagespflege für behinderte Senioren sollte in der ehemaligen Grundschule entstehen (RA berichtete). Doch immer wieder wurde auch klar gemacht: Ob es wirklich zu dem Projekt kommt, steht in den Sternen. Nun gibt es allerdings laut Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke Klarheit. "Nein, Dreibrück wird dort nicht den Betrieb übernehmen", bestätigte sie in dieser Woche. Das Problem sei gewesen, dass die Stiftungen vor Ort nicht nur eine Tages-Seniorenpflege einrichten wollten. Bewohner hätten in den Räumen auch arbeiten sollen. "Die Beschäftigung der Menschen nahm einen großen Teil des Konzeptes ein", so Behnicke. Das Problem sei aber gewesen, dass die Dreibrücker bei der Umsetzung dieser Idee auf Kostenzuweisungen vom Landkreis angewiesen waren. Und genau dafür habe es eine Absage gegeben.

Trotz des Rückschlags ist Ute Behnicke aber überzeugt, dass sich eine Seniorenpflege in der ehemaligen Grundschule gut machen würde. "Ich halte nach wie vor an dem Plan fest", sagte sie. Die Bürgermeisterin ist der Meinung, dass eine solche Einrichtung gut nach Königshorst passen würde. Sie ist auch bereits in Gesprächen mit anderen Anbietern. Um wen genau es sich handelt, kann Ute Behnicke aber noch nicht sagen.

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