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Besseres Leitsystem in der Heide

21. Oktober 2015 Neue Beschilderung im Naturpark Schlaubetal - Henzendorfer Heide, Mathias Schulze von der Naturparkverwaltung
21. Oktober 2015 Neue Beschilderung im Naturpark Schlaubetal - Henzendorfer Heide, Mathias Schulze von der Naturparkverwaltung © Foto: MOZ
Caroline Reul / 22.10.2015, 06:30 Uhr - Aktualisiert 22.10.2015, 14:33
Henzendorf (MOZ) Die Henzendorfer Heide im Naturpark Schlaubetal ist ein beliebtes Ausflugsziel für Gäste aus Nah und Fern. Um sie künftig noch attraktiver zu machen, haben sich Einrichtungen der Region zusammengeschlossen und eine neue Beschilderung geschaffen.

"Das geht ja so nicht mehr", findet Mathias Schulze, stellvertretender Leiter des Naturparks Schlaubetal, und deutet auf die überaus verblasste Schrift der grünen Hinweisschilder, die er auf einer Bank am Rande der Henzendorfer Heide gesammelt hat. Da sieht es doch auf einem glatt aus, als wäre Pinnow nicht nur 3,5 Kilometer, sondern gleich 35 weit entfernt.

Und weil die kleinen Informationstafeln, die mittlerweile seit 1997 dort stehen, kaum noch zu lesen sind, wurden jetzt neue angefertigt. "Um sie zu realisieren, haben wir mit dem Amt Neuzelle zusammengearbeitet", erzählt Mathias Schulze. Gabriele Werner von der Besucherinformation hat sich um die Beschaffung der Schilder gekümmert. "Sie sind von der Hiller Bildungs- und Beratungs GmbH aus Eisenhüttenstadt angefertigt worden", berichtet sie.

Die Pfähle, an denen die Wegweiser befestigt werden, sind von der Ostdeutschen Gesellschaft für Forstplanung zur Verfügung gestellt worden. "Die bestehen aus Robinie, einem sehr robusten Holz", erklärt der Mitarbeiter der Naturparkverwaltung. Aufgestellt werden die Schilder aktuell wiederum durch Kräfte der Holzwerkstatt des Vereins "Bumerang" aus Beeskow. "Es ist also eine echte Gemeinschaftsarbeit", freut sich Mathias Schulze, der auch die gute Zusammenarbeit mit dem Henzendorfer Ortsbeirat nicht vergisst. Gabriele Werner ergänzt außerdem noch den Heidegasthof Nauck, mit dem die Route des Heiderundweges abgestimmt worden ist. "Ich bin froh, dass das Arbeit mit allen so unkompliziert funktioniert hat", sagt die Touristikerin.

Mathias Schulze weiß aus Erfahrung, dass besonders in der Henzendorfer Heide eine gute Beschilderung notwendig ist. Viele Naturfreunde kommen von weiter weg, aus Frankfurt oder Berlin, kennen sich nicht so gut aus. "Da hat schon manch einer nach dem Pilzesuchen sein Auto nicht mehr wiedergefunden", erzählt er.

"Aber wir wollen unsere Besucher ja richtig leiten", ergänzt er. Da soll nun die neue Beschilderung helfen. Neben dem Wanderweg weist sie beispielsweise auch auf Reicherskreuz und den Aussichtsturm hin. Wer sich all das und den Findlingspark anschauen möchte, der kann etwa vier Stunden dort verbringen. "Natürlich haben wir auch überall Möglichkeiten zur Rast geschaffen", sagt der stellvertretende Naturparkleiter. Er weiß, dass viele Besucher gern mit ihrem eigenen Picknick kommen und hat dagegen auch keine Einwände. "Hauptsache, sie nehmen am Ende ihren Müll wieder mit", findet er.

Auf der anderen Seite begrüßen auch viele Ausflügler die Möglichkeit, am Wochenende in den Heidegasthof einkehren zu können. Das halte sich etwa die Waage mit den Picknick-Freunden, kann Mathias Schulze aus Unterhaltungen schließen. Letztere können sich künftig hier und da über erneuerte Sitzgelegenheiten freuen. "Für solche Arbeiten nutzen wir die kalte Jahreszeit", erklärt er.

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