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Vollsperrung für Modernisierung

Erneute Sperrung: Der Weg, der den Bahnübergang Breslack kreuzt, wir aktuell in Teilen asphaltiert.
Erneute Sperrung: Der Weg, der den Bahnübergang Breslack kreuzt, wir aktuell in Teilen asphaltiert. © Foto: MOZ/Caroline Reul
Caroline Reul / 29.10.2015, 06:43 Uhr
Breslack (MOZ) Der Bahnübergang in Breslack entspricht nicht mehr dem aktuellen Standard und muss daher umgebaut werden. In den vergangenen Monaten wurde die Elektronik erneuert. Jetzt wird die Anbindung asphaltiert. Im November dann wird die Anlage in Betrieb genommen.

Vollsperrung des Weges, der hinunter zur Neiße führt, heißt es dieser Tage wieder am Bahnübergang in Breslack. Schon am Montag haben dort Bauarbeiten begonnen, seit Dienstag führt kein Weg mehr auf die andere Seite der Gleise. Da der Übergang aber relativ abgelegen ist, sind die Einwohner des Dorfes von den Einschränkungen nicht so sehr betroffen.

Das bestätigte Ortsvorsteher Gerhard Kotte am Mittwoch. "Der Jäger, der Pächter des Landgutes Coschen und Spaziergänger müssen sich umstellen", sagte er.

Zum Ende der nächsten Woche soll die Behinderung dann auch wieder beendet sein, sagte Frank Rentsch, Geschäftsführer der Rentsch & Balke Tiefbau GmbH aus Calau, die die Arbeiten durchführt, am Mittwoch auf Anfrage.

In Auftrag gegeben worden ist der Umbau im Übrigen von der Deutschen Bahn, weil der Übergang nicht mehr den aktuellen Normen des Eisenbahngesetzes entsprochen hat. An den Kosten seien aber zu gleichen Teilen auch die Gemeinde Neißemünde und der Bund beteiligt, erklärte Gerhard Kotte noch einmal.

Für ihn ist besonders wichtig, dass der Bahnübergang für den Fall bestehen bleibt, dass es einmal wieder Hochwasser gibt. So könne schnellere Hilfe gewährleistet werden "Das Technische Hilfswerk hat ihn beispielsweise immer genutzt", erzählt er.

"Jetzt werden noch zehn Meter des Weges links und rechts vom Bahnübergang asphaltiert", erklärte Frank Rentsch, was noch auf seiner Agenda steht. Die entscheidenden Arbeiten, die dem elektrisch-bedingten Umbau gewidmet waren, sind im Wesentlichen bereits abgeschlossen.

"Wir haben zwei Kilometer neue Kabel verlegt sowie vier neue Signale und zwei Schrankenantriebe angebracht", erzählt Frank Rentsch. Signale, das bedeute nichts weiter als Andreaskreuze. Auch die Mittelplatten der Gleise sind erneuert worden. Somit soll gewährleistet werden, dass Züge den Bahnübergang künftig schneller überqueren können.

Der Bahnverkehr wird durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt, sagte ein Bahn-Mitarbeiter am Montag vor Ort. Wenn auch die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Fußgänger in der kommenden Woche wieder beendet sind, stehen voraussichtlich noch kleinere Arbeiten an. Die erforderten aber wiederum keine Vollsperrung mehr.

Am 27. November soll der neue Bahnübergang in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wird dann die alte Anlage rückgebaut.

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