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Schlamm auf Deponie in Kruge entsorgt

Freudenberger Teich wird seit Jahren saniert

Am Weiher: Immer wieder muss die Entschlammung des Teiches in Freudenberg unterbrochen werden. Aus naturschutzrechtlichen Gründen, wie Amtsdirektor Holger Horneffer während der jüngsten Gemeindevertretersitzung erklärte.
Am Weiher: Immer wieder muss die Entschlammung des Teiches in Freudenberg unterbrochen werden. Aus naturschutzrechtlichen Gründen, wie Amtsdirektor Holger Horneffer während der jüngsten Gemeindevertretersitzung erklärte. © Foto: Heike Stachowiak
Heike Stachowiak / 14.11.2015, 05:23 Uhr
Freudenberg (MOZ) Schon seit Jahren steht das Thema immer wieder auf der Tagesordnung: Die Entschlammung des Dorfteiches in Freudenberg. So auch während der jüngsten Gemeindevertretersitzung von Beiersdorf-Freudenberg im Freudenberger Gemeindezentrum. Eine Bürgerin hatte sich in der Einwohnerfragestunde nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigt.

Dass es so lange dauert, ehe der gesamte Weiher entschlammt ist, habe seine Gründe, vor allem naturschutzrechtliche, erklärte Holger Horneffer, Amtsdirektor von Falkenberg-Höhe, in der Sitzung. Man dürfe in jedem Jahr nur einen Teil sanieren, um das biologische Gleichgewicht nicht zu zerstören. Das gelte nicht nur für den Freudenberger Teich, sondern für alle betroffenen Teiche in den Gemeinden des Amtsbereiches von Falkenberg-Höhe.

Dem stimmte Freudenbergs Ortsvorsteher Ronald Buchholz zu. Der erste Bauabschnitt sei inzwischen vollzogen. Der Teichschlamm sei auf die Deponie in Kruge entsorgt worden. Der nächste Teilabschnitt müsse aber noch genehmigt werden.

Grünes Licht von der Behörde gibt es erst dann, wenn die Bodenentnahme keinen Anlass mehr zu Beanstandungen gibt. Es seien Bodenproben entnommen worden, so Buchholz. Allerdings sei die Zahl der gebundenen Kohlenwasserstoffe in dem Schlamm zu hoch, so dass eine Genehmigung zum weiteren Aushub noch nicht vorliege. Theoretisch, so sagte Ronald Buchholz, müsste der Schlamm in der jetzigen Zusammensetzung verbrannt werden.

Doch die Gemeinde ist optimistisch. Für den zweiten Teilabschnitt der Dorfteichsanierung in Freudenberg haben die Gemeindevertreter im Haushaltsplanentwurf für nächstes Jahr insgesamt 30 000 Euro eingeplant.

In Beiersdorf soll der Teich ebenfalls saniert werden. Doch dort steht man noch am Anfang des Vorhabens. Für die Untersuchung und erste Sanierungsmaßnahmen sollen 12 000 Euro im nächsten Jahr ausgegeben werden.

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