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Katerbower Spielplatz könnte umziehen

Judith Melzer-Voigt / 16.12.2015, 18:44 Uhr
Katerbow (MZV) Wer zum Katerbower Spielplatz gehen möchte, muss vorsichtig sein. Denn er liegt am Rand des Dorfes, direkt an der Landesstraße 18 und nur über eine Verkehrsinsel erreichbar. Die Straße ist so stark befahren, dass es sogar eine Bürgerinitiative gegen Mautausweichverkehr gibt. Von Eltern aus dem Dorf kommt nun der Wunsch, den Spielplatz zu verlegen.

Darüber informierte die Temnitzer Amtsdirektorin Susanne Dorn während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Temnitzquell. "Es gibt die Anregung, den Spielplatz umzusetzen in die Ortsmitte", so Dorn. Die Eltern könnten sich das Areal rund um die Kirche als Standort vorstellen. Den finanzielle Aufwand hat das Amt auch schon berechnet: Er würde bei rund 5 000 Euro liegen. "Die Geräte müssen ja auch wirklich standfest sein", erklärte Dorn. Fundamente müssen gegossen und die Geräte später vom TÜV abgenommen werden.

Temnitzquells Bürgermeister Johannes Oblaski, der selbst auch Katerbower ist, begrüßte den Vorstoß der Eltern. "In der Dorfmitte wären die Kinder auch im Blick der Leute." Dazu kommt laut dem Abgeordneten Rüdiger Rogge, dass viele Fahrzeuge "durch das Dorf ballern. Das ist Wahnsinn." Nur Harri Graf konnte sich mit der Idee nicht recht anfreunden. "Vor Jahren haben wir darüber diskutiert, da wollten die Eltern den Platz nicht im Dorf haben." 2016 wird das Thema noch einmal besprochen.

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