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Dorf bekommt nach Schließung des Märkischen Waidmanns wieder Treffpunkt / Neubau beginnt 2017

Gemeindehaus für Baumgarten

Mandy Oys / 17.12.2015, 06:06 Uhr - Aktualisiert 17.12.2015, 06:09
Baumgarten (MZV) Der Grundsatzbeschluss ist gefällt: Baumgarten bekommt ein Gemeindezentrum. Auf 300 000 Euro werden die Kosten derzeit geschätzt. Die Planung soll kommendes Jahr beginnen. Gebaut wird voraussichtlich 2017.

Nach der Schließung der Gaststätte "Märkischer Waidmann" war kein Veranstaltungsraum in Baumgarten mehr vorhanden. Ortsvorsteher Hartmut Schmidt (WG Baumgarten) erklärte während der abschließenden Haushaltsberatung am Dienstag: "Wir sind jetzt zufrieden." Der Bau des Gemeindehauses ist der größte Posten im Investitionsplan der Gemeinde Sonnenberg.

Entstehen soll es in der Dorfmitte, wo sich Pavillon und Feuerwehrgeräteschuppen befinden. Wie es aussehen wird, ist laut Nico Zehmke vom Bauamt derzeit noch nicht klar. Dazu soll es im kommenden Jahr Absprachen mit Ortsbeirat und Gemeinde geben. Die im Investitionsplan benannte Summe richte sich derzeit nach Erfahrungswerten aus ähnlichen Bauvorhaben in anderen Orten des Amtsbereiches. Die Verwaltung ist zudem beauftragt worden, die Beantragung von Fördermitteln zu prüfen.

Die Sonnenberger Parlamentarier haben den Haushalt für die kommenden zwei Jahre und den Investitionsplan am Dienstagabend mehrheitlich beschlossen. Eine Reihe weiterer Investitionen in die Infrastruktur sind Bestandteil darin. Die Planung eines Dorfgemeinschaftsplatzes in Sonnenberg ist mit 50 000 Euro veranschlagt, soll aber erst 2018 realisiert werden. Die Sonnenberger wünschen sich laut Zehmke einen kombinierten Spiel- und Festplatz. Wo dieser entstehen soll, ist noch unklar. Der Vorplatz des Gemeindehauses in Schulzendorf und die Erneuerung des Weges zum Rauschendorfer Friedhof sind weitere Posten, die festgeschrieben wurden. Außerdem fließen 7 500 Euro mehr und damit insgesamt rund 27 000 Euro in die Straßenunterhaltung eingestellt.

Die Gemeindevertreter seien während der Haushaltsdiskussionen übereingekommen, das Investitionsvolumen der Haushaltslage anzupassen und nicht etwa Steuern zu erhöhen, sagte Bürgermeister Ralf Wöller (CDU).

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