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Lichtenberger Wohnhaus steht in Flammen

Dichter Rauch: Als die Feuerwehr am Freitagmittag zum Einsatzort kam, war das brennende Einfamilienhaus kaum zu sehen. Da das Feuer im Gebäudeinneren weit fortgeschritten war, wurde mittels Drehleiter über das Dach gelöscht
Dichter Rauch: Als die Feuerwehr am Freitagmittag zum Einsatzort kam, war das brennende Einfamilienhaus kaum zu sehen. Da das Feuer im Gebäudeinneren weit fortgeschritten war, wurde mittels Drehleiter über das Dach gelöscht © Foto: Michael Benk
Thomas Gutke / 08.01.2016, 23:05 Uhr
Lichtenberg (MOZ) In der Südstraße im Ortsteil Lichtenberg hat am frühen Freitagnachmittag ein Einfamilienhaus gebrannt. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Die Feuerwehr hatte den Brand nach zwei Stunden gelöscht.

Der Alarm lief um 12.54 Uhr auf. Eine Nachbarin des Einfamilienhauses in der Südstraße 10 hatte die Feuerwehr alarmiert, die mit sechs Tanklöschfahrzeugen, zwei Drehleiterwagen und 30 Kräften vor Ort war.

Die Eigentümer des Gebäudes waren nach Angaben eines Polizeisprechers nicht zu Hause. "Sie kommen bei Verwandten unter, da das Haus nicht mehr bewohnbar ist", sagte er. Zur genauen Brandursache konnte der Sprecher nichts sagen. "Wir gehen jetzt zunächst von fahrlässiger Brandstiftung aus. Am Sonnabend wird die Kriminaltechnik das Haus untersuchen."

Im Einsatz waren die Freiwilligen Wehren Kliestow, Lichtenberg, Stadtmitte sowie die Berufsfeuerwehr. "Als wir ankamen, war das Haus wegen des dichten Rauchs nicht zu sehen", erzählt Einsatzleiter Christian Schulz. Zunächst habe man versucht, das Gebäude von innen zu löschen. "Das Feuer war aber zu weit fortgeschritten, sodass wir dann mithilfe der Drehleitern über das Dach gelöscht haben." Insgesamt 6000 Liter Wasser seien benötigt worden. Nach etwa zwei Stunden sei das Feuer im Wesentlichen gelöscht gewesen. "Zur Restablöschung sind dann noch zwei Feuerwehren vor Ort geblieben", berichtet Christian Schulz. Zur Sicherheit werde am Wochenende eine Brandwache das Haus beobachten. Für ein Hund im Haus kam die Feuerwehr gerade noch rechtzeitig. Er wurde lebend gerettet.

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