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Neues Rezept für den Jugendklub

Entspannung: Sozialraumteam-Praktikantin Jasmin Peschel (vorne) zeigt Groß Muckrower Jugendlichen, wie man Strietzelkuchen nach ungarischem Rezept herstellt. Die Einrichtung ist nach einer Aussprache nun wieder auf dem aufsteigenen Ast
Entspannung: Sozialraumteam-Praktikantin Jasmin Peschel (vorne) zeigt Groß Muckrower Jugendlichen, wie man Strietzelkuchen nach ungarischem Rezept herstellt. Die Einrichtung ist nach einer Aussprache nun wieder auf dem aufsteigenen Ast © Foto: MOZ/Jörg Kühl
Jörg Kühl / 26.01.2016, 06:59 Uhr
Groß Muckrow (MOZ) Groß Muckrows Jugendklub wird weiterhin Bestand haben. Dies ist das Ergebnis eines Treffens mit "Altnutzern" und jüngeren Interessenten.

Friedlands Jugendkoordinatorin Anja Haberland hatte die Jugendlichen von Groß Muckrow eingeladen, um über die Zukunft des Jugendklubs am Sportplatz zu diskutieren. An der Aussprache nahmen acht junge Bürger im Alter von 11 bis 19 Jahren teil. Außerdem war Groß Muckrows Ortsvorsteher Maik Koschack, der Groß Muckrower Stadtverordnete Hans-Peter Schulz und Praktikantin Jasmin Peschel vom Sozialraumteam beim Gespräch dabei.

Die Aussprache war notwendig geworden, weil sich die derzeitige ältere Nutzergruppe durch Ausbildung und Arbeit immer mehr reduzierte. "Am Ende blieben nicht mehr als drei, und diese nutzten Club kaum noch", so Anja Habermann. Weil auch die Nichtnutzung des Gebäudes Kosten verursacht, stellte sich die Frage nach der Zukunft der Einrichtung. "Nachwuchs hat der Ort genug", stellt die Jugendkoordinatorin fest. In Groß Muckrow leben 34 junge Menschen im Alter von 10 bis 27 Jahren, in Klein Muckrow, was auch noch zum Einzugsgebiet des Jugendklubs zählt, 18.

"Besteht denn grundsätzlich noch Interesse, den Klub weiter zu nutzen?" fragte Anja Habermann in die Runde. Dabei stellte sich heraus: Die Jüngeren wollen den Jugendklub gerne weiter nutzen. Vor allem nach dem Kicken sei der Raum mit den kuscheligen Sesseln ein willkommener Anlaufpunkt.

Auch Dominik Päthe (19), neben Christian König (18) derzeit Vorstand des Jugendklubs und sogenannter "Altnutzer", plädierte für den Fortbestand des Klubs. "Wir nutzen ihn vor allem im Winter, im Sommer sind wir meist am See."

Ortsvorsteher Maik Koschack schlug vor, dass der Schlüssel zum Jugendklub an zwei Stellen platziert werden soll: Ein Exemplar bleibt bei den Vorständen des Jugendklubs, ein weiteres Exemplar wolle er, der unweit des Sportplatzes wohnt, selbst vorhalten. Da es nicht möglich, und wahrscheinlich auch nicht erwünscht sei, dass stets ein erwachsener "Aufpasser" dabei ist, schlug Koschack vor, dass der Vorstand des Jugendklubs die Schlüssel selbst verwaltet und gegebenenfalls auch jüngeren Nutzern anvertraut.

Befragt, was sich die Jüngeren für ihren Jugendklub wünschen, gaben die Schüler lediglich den Wunsch nach einer Spielkonsole an. Anja Habermann regte an, dass sich alle interessierten Nutzer des Jugendklubs in einer Whatsapp-Gruppe vernetzen sollen.

Im Anschluss an die konstruktive Aussprache im und über den Jugendklub buken die Gesprächsteilnehmer Strietzelkuchen nach ungarischem Rezept. Den Teig und die restlichen Zutaten hatte Praktikantin Jasmin Peschel, gelernte Bäckerin, beigesteuert. Der Teig wurde in Streifen geschnitten, auf den Stock gewickelt, anschließend mit einer flüssigen Zuckerlösung bestrichen und zuletzt über offenem Feuer, ähnlich wie Stockbrot, gebacken.

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