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Mehr Licht für Lichtenow

Seenlandschaft: der Kageler Weg in Lichtenow
Seenlandschaft: der Kageler Weg in Lichtenow © Foto: MOZ/Margrit Höfer
Margrit Höfer / 03.02.2016, 06:37 Uhr
Lichtenow (MOZ) Der Ortsbeirat hat in seiner jüngsten Sitzung Themenschwerpunkte vielfältiger Art für dieses Jahr festgezurrt. Er will sich nun in der Verwaltung dafür einsetzen, berichtete jetzt Ortsvorsteher Herbert Peschke, dass es in Lichtenow heller wird. Konkret geht es um den Weg Zum Bruch. Dort sei es nachts stockfinster, fehlen wenigstens fünf Lampen. "Wir wissen, dass dieses Stück Weg erst in ein paar Jahren ausgebaut wird. Aber vielleicht ist es ja möglich, eine Zwischenlösung zu finden", hofft Peschke. Und auch für den Fließweg. Der ist etwa 280 Meter lang. Auch dort ist es dunkel. "Doch mittlerweile wohnen hier mehr Menschen und wird die Straße häufiger frequentiert", so Peschke weiter.

Der Kageler Weg, der eigentlich schon ausgebaut werden sollte, ist zugunsten des Schulneubaus in Rüdersdorf zurückgestellt worden. Dennoch muss es auch da absehbar eine vernünftige Lösung geben, denn es haben sich tiefe Löcher gebildet, muten wie eine Seenlandschaft an. "Klar, da muss geschoben werden. Aber leider sieht der Weg nach ein paar Tagen wieder aus wie vorher", sagt der Ortsvorsteher.

Schwerpunkt in diesem Jahr soll der Bau eines Spielplatzes am Ziegeleiofen werden. "Wir stellen uns ein Kombi-Spielgerät vor, auf dem die Kinder klettern und rutschen können", sagt Peschke. Der Ortsbeirat hofft, dass im Sommer das Spielgerät steht. Im Frühjahr soll das Wegeleitsystem erneuert und dem Rüdersdorfer angepasst werden. Ausgetauscht werden sollen u. a. die Radweg-Hinweisschilder nach Zinndorf.

Ein großes Thema wird der Bebauungsplan Verein Karpfenteich werden. "In diesem Erholungsgebiet soll endlich Ordnung und Klarheit geschaffen werden, was dort stehen darf und was nicht. Genau so, wie wir es bereits am Badebruch gemacht haben", sagt Peschke. Jetzt schon an die kommende Adventszeit denkt der Ortsbeirat. So ist der Baum am Volleyballplatz so in die Höhe geschossen, dass eine zweite Weihnachtsbaumbeleuchtung gekauft werden muss. Damit nicht genug, soll möglichst im Frühjahr mehr in Richtung Kirche ein neuer Weihnachtsbaum gepflanzt werden. Der "Alte" ist bereits zehn Meter hoch und es steht zu befürchten, dass er auf Dauer den Volleyballplatz beschattet und irgendwann weichen muss.

Per E-Mail und Postwurfsendungen wendet sich Peschke an die Dorfbewohner. Und weist sie darauf hin, dass der Teilregionalplan Windenergie öffentlich ausliegt bzw. es eine Bürgerinitiative im Land gibt. "Ich halte es für vernünftig, wenn es klare Regeln gibt, in welchem Abstand sich ein Windrad von einem Ort befinden muss, wenn es sound- so hoch ist", sagt Peschke, der beteuert, nichts gegen Windräder im Allgemeinen zu haben. Lichtenow sei insofern involviert, als dass zwei mögliche Windräder am Rehfelder Weg stehen könnten.

Sein Dorf bekommt noch in diesem Jahr zehn neue Bewohner. Dabei handelt es sich um eine Berliner Familie. Die will am Rande von Lichtenow drei Eigenheime errichten. Ein entsprechender Bebauungsplan aus dem Jahr 1993, der acht kleine Grundstücke vorsah, wurde aufgehoben und überarbeitet. "Ich freue mich, dass dies nun gelungen ist", sagt Peschke, der als Investor Jahre versuchte, die Grundstücke zu vermarkten. Im Laufe der Zeit hatte niemand mehr Interesse an solch kleinen Grundstücken.

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