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Neue Zufahrt zur Biogasanlage geplant

Der geplante Weg: Die Zufahrt von der Biogasanlage zur L33.
Der geplante Weg: Die Zufahrt von der Biogasanlage zur L33. © Foto: MOZ
Josephin HArtwig / 04.02.2016, 07:00 Uhr - Aktualisiert 04.02.2016, 07:04
Altbarnim (MOZ) Für die Gemeindevertreter Neutrebbins gab es in der vergangenen Sitzung ein Thema, das gleichermaßen bewegte und zur Diskussion anregte: Den Abgeordneten ist ein Durchführungsvertrag vorgelegt worden, in dem unter anderem festgelegt ist, wie die neue Zufahrtsstraße zur Biogasanlage voraussichtlich geplant werden soll. "Es wäre so schön, wenn die Wagen nicht mehr durch den Ort fahren", sagte Altbarnims Ortsvorsteherin Steffi Albrecht.

Der Vorentwurf ist vom Technischen Büro für Wasserwirtschaft und Landeskultur aus Bad Freienwalde erarbeitet worden. Schon einmal hatten sie einen Vorschlag für einen Weg gemacht. Der sollte quer bis zur L33 führen, wurde jedoch vom Landesbetrieb Straßenwesen abgelehnt. Der neu geplante Weg soll 3,50 Meter breit sein, die Bankette jeweils 0,75 Meter. Vier Ausweichstellen sowie eine 60 Zentimeter hohe Aufstockung der Straße sind vorgesehen. Die Anbindung an die L33 sei schon vorhanden, müsse nur noch mit der zukünftigen Straße verbunden werden, teilte Angela Desch vom Technischen Büro mit.

Ein Abgeordneter sprach an, dass der Weg, wie er auf dem vorläufigen Plan eingezeichnet sei, über das Grundstücks des Reiterhofes führe. "Die Grenzen müssen eingehalten werden", sagte der Abgeordnete Werner Mielenz. Andreas Prezetak, der als Vertreter der Biogas-Anlage gekommen war, erklärte, die Firma sei bemüht, niemandem in die Quere zu kommen. Die Kosten der Planung und der Änderungen im Flächennutzungsplan zahlt der Vorhabenträger GGW Green Gas Wriezen. Die Gemeinde wird noch einen Fördermittelantrag für den Eigenanteil stellen. "Aber es werden sich keine Kosten für uns ergeben", sagte Elke Bundrock. Wird der erste Antrag abgelehnt, werde ein zweiter gestellt. "Wird auch dieser abgelehnt, müsste der Investor die ganzen Kosten tragen", erklärte Amtsdirektor Karsten Birkholz.

Ein Termin vor Ort soll nun erst noch eine Klärung der Eigentumsverhältnisse von bestimmten Flurstücken bringen. Bis dahin haben die Abgeordneten die endgültige Entscheidung zum Vertrag vertagt.

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