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Ortswehrführer appelliert, Weiterbildungen ernster zu nehmen / Ziel 2016: Platz 1 beim Löschangriff nass innerhalb des Stadtpokals

Hermersdorfer rückten im Vorjahr zu zwölf Einsätzen aus

Mit Urkunde: Der stellvertretende Stadtwehrführer André Strehmann (l.) und der stellvertretende Ortswehrführer Wolfgang Borngräber (r.) gratulierten den beförderten Kameraden (v. l.): Felix Hagen, Antonia Capizzi, Marina Kitzmann und Doren Beau.
Mit Urkunde: Der stellvertretende Stadtwehrführer André Strehmann (l.) und der stellvertretende Ortswehrführer Wolfgang Borngräber (r.) gratulierten den beförderten Kameraden (v. l.): Felix Hagen, Antonia Capizzi, Marina Kitzmann und Doren Beau. © Foto: Eckhard Strehmann
Margrit Höfer / 22.02.2016, 05:09 Uhr
Hermersdorf (MOZ) Klein, aber fein und dennoch einsatzbereit - das ist die Hermersdorfer Freiwillige Feuerwehr. Ortswehrführer Markus Hohmann hatte einiges an Statistik und Ereignissen zusammengetragen. Halten konnte er seine Rede auf der Jahreshauptversammlung jedoch nicht, zwang ihn doch eine Erkältung ins Bett. Der stellvertretende Stadtwehrführer André Strehmann las die Rede vor und erinnerte daran, dass die 20 aktiven Hermersdorfer Freiwilligen 2015 zu zwölf Einsätzen, davon sieben Bränden, gerufen wurden. Statt Analogfunk wird auch in Hermersdorf nun digital gearbeitet. Das bedeutete einiges an Umstellung.

Unzufrieden ist der Ortswehrführer mit der Aus- und Weiterbildung. So wurde ein Lehrgang im Feuerwehrtechnischen Zentrum erst ewig verschoben und fiel dann ganz aus, andere Lehrgänge wurden angefangen und nicht zu Ende gebracht. Das müsse sich in diesem Jahr drastisch ändern, appellierte der Ortswehrführer in seiner Rede. Und mahnte, daran zu denken, dass die Kameraden Verantwortung für die Bevölkerung haben und deshalb die Belastungsüberprüfungen unter Atemschutz dringend notwendig und einmal im Jahr zu absolvieren sei.

Ein Dank ging an die zehn Freiwilligen, die sich bei Baumaßnahmen, etwa dem Pflasterweg und dem Spritzschutz rund ums Gerätehaus, eingebracht haben. Hohmann verwies auf Setzungsrisse im Gerätehaus, die dringend in diesem Jahr und im Auftrag der Stadt Müncheberg von einem Sachverständigen begutachtet werden sollten. Und natürlich auch entsprechend saniert.

Wer arbeitet, soll auch feiern. Auch da haben sich die Feuerwehrleute in Hermersdorf eingebracht. Höhepunkt war der Stadtpokal im Löschangriff nass, der in Obersdorf ausgetragen wurde. Den Hermersdorfern gelang es zum dritten Mal in Folge, den 3. Platz zu sichern. Klares Ziel für dieses Jahr, so Hohmann, sei Platz 1.

Zum Abschluss wurden Kameraden befördert. Zu Feuerwehranwärtern: Antonia Capizziund Doren Beau; zu Oberfeuerwehrmann/-frau: Felix Hagen und Marina Kitzmann.

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