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Silber und starker fünfter Rang

Erika Rakel und Stefan Böttcher (hier bei einem heimischen Wettkampf) überzeugten bei den nationalen Meisterschaften in Baden-Württemberg.
Erika Rakel und Stefan Böttcher (hier bei einem heimischen Wettkampf) überzeugten bei den nationalen Meisterschaften in Baden-Württemberg. © Foto: Uwe Neugebauer-Wallura
Uwe Neugebauer-Wallura / 01.03.2016, 07:40 Uhr
Blumberg (unw) Mit acht Ringen Rückstand auf die Titelgewinnerin aus Hessen hat die Gartzerin Erika Rakel bei den Deutschen Bogensport-Meisterschaften die Silbermedaille gewonnen. Der zweite uckermärkische Starter, Stefan Böttcher, wurde sehr guter Fünfter.

Am südlichsten Zipfel der Republik, im Bundesland Baden-Württemberg an der Grenze zum Schweizer Kanton Schaffhausen, wurde das erste nationale Championat des Sportjahres 2016 im Bogenschießen ausgetragen. Am Start waren knapp 200 Bogensportler, die mit einem Compoundbogen schießen - unter ihnen mit Erika Rakel und Stefan Böttcher auch zwei Schwedter Aktive.

In der vorab veröffentlichten deutschen Rangliste stand Erika Rakel von der SSV PCK auf dem Spitzenplatz - folgerichtig war der Titelgewinn natürlich ihr angestrebtes Ziel. Nach der ersten von zwei Runden mit je 30 Pfeilen lagen Heike Bumke aus dem hessischen Bornheim und Erika Rakel aus Gartz mit 281 zu 280 Ringen noch Kopf an Kopf - die Entscheidung über die Titelvergabe wurde bis zu den letzten Pfeilen vertagt.

Am Ende eines spannenden Championats unterlag Erika Rakel zwar der Hessin, holte mit 557 Ringen aber die Vizemeisterschaft in die Uckermark. Gold gewann Heike Bumke souverän mit 565 Ringen.

Stefan Böttcher von der SG Schwedt-Heinersdorf feierte in der Herrenkonkurrenz seine Premiere bei einer Deutschen Hallen-Meisterschaft - und dies mit einem hervorragenden Resultat. Schon eine "Top-10-Platzierung" wäre eine echte Überraschung gewesen. Ohne große Illusionen legte Böttcher unbeschwert los. Rang 7 mit 284 Ringen nach 30 Pfeilen war im 24 Mann starken Starterfeld eine positive Überraschung. In der zweiten Runde packte der Oderstädter sogar noch einen drauf, schoss 287 Ringe und kletterte mit 571 Ringen sogar noch auf den fünften Platz. Der Abstand zu Bronze war mit vier Ringen klein, aber letztlich uneinholbar.

Im sächsischen Döbeln werden in knapp zwei Wochen die nationalen Meister und Medaillengewinner mit den Recurve-und den Bögen ohne Visier ermittelt - dann mit acht Schützen aus Schwedt und Templin.

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