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Seit Gründung des Fördervereins Dahmsdorfer Kirche stehen unterm Strich neue Elektrik, Malern, Mauern oder Dachdecken am Turm

Plus minus null und eine lange Liste

Einsatz: Seit 15 Jahren engagierte sich der Förderverein für die Dahmsdorfer Kirche. Manches hat er schon erreicht.
Einsatz: Seit 15 Jahren engagierte sich der Förderverein für die Dahmsdorfer Kirche. Manches hat er schon erreicht. © Foto: MOZ Gerd Markert
Detlef Klementz / 02.03.2016, 05:57 Uhr
Dahmsdorf (MOZ) In den 15 Jahren seines Bestehens hat der Förderverein Dahmsdorfer Kirche bereits eine Menge geleistet. Vereinsvorsitzende Gerda Völz, die damals zu den Gründungsmitgliedern in dem Müncheberger Gemeindeteil zählte, hat eine lange Liste im Kopf.

Zuerst nennt Gerda Völz die Restaurierung des Kirchenturms, das neu gedeckte Dach und den neu verschalten Giebel. Zudem sei die ganze Kirche neu gemalert und mit neuer Elektrik ausgestattet worden. Auch die Kirchbergmauer sei auf Initiative des Fördervereins saniert worden, weiß Gerda Völz. So recht glücklich ist die Vereinsvorsitzende damit allerdings nicht. Da der Denkmalschutz seinerzeit eine Abdeckung abgelehnt habe, müssten die Sanierungsarbeiten alle paar Jahre wiederholt werden, moniert sie.

Und dann ist da auch noch die achteckige Baumbank, die dank Sponsoren um die Linde an der Kirche gebaut worden sei und von Radwanderern gerne für eine kleine Rast genutzt werde.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Das bislang Geschaffene macht Gerda Völz und ihre gut 30 Mitstreiter schon etwas stolz. Sie dankt auch auf diesem Weg allen Helfern und Sponsoren, ohne die die Maßnahmen nicht hätten umgesetzt werden können. Als gemeinnütziger Verein könne man ja nur das Geld ausgeben, was über Spenden beziehungsweise über Bücher- oder Kuchenbasar in die Kasse kommt, sagt sie.

Entsprechend ist auch im vergangenen Jahr gehandelt worden, wie auf der jüngsten Jahresmitgliederversammlung am Sonntag deutlich wurde. Laut vorgelegtem Finanzbericht hätten Ein- und Ausgaben bei plus minus null gelegen", sagte Gerda Völz.

Ansonsten zeigte der Rechenschaftsbericht auf, dass der Förderverein auch zwischen März 2015 und Februar 2016 wieder eine Menge auf die Beine gestellt hat. Da war vom alljährlichen Frühjahrsputz und Obstbaumschnitt die Rede. Mit Spendenhilfe konnten das beschädigte Schuppendach repariert und die Malerarbeiten beendet werden. Einmal mehr fanden sich zum Osterfeuer zahlreiche Besucher ein. Auch die Einweihung der Baumbank am 30. Mai wurde ausgiebig gefeiert.

Abgeschlossen werden konnte auch die Erneuerung der beiden Torpfeiler. Nicht zu vergessen die Tour de MOZ und die Brandenburger Landpartie - zu beiden Anlässen hielt der Verein die Kirche offen. Und dann wurde wieder zünftig gefeiert: auf dem Sommerfest, dem Erntedankfest und ganz anders, aber sehr schön, zum Advent.

Gefeiert und gearbeitet wird auch in diesem Jahr. Als nächstes steht am 19. März der Frühjahrsputz auf dem Kirchberg und in der Kirche an. Gründonnerstag wird dann wieder zum traditionellen Osterfeuer und Grillabend eingeladen.

Zum 15-jährigen Bestehen des Fördervereins kündigt Gerda Völz schon jetzt für den 6. Juni eine große Jubiläumsfeier mit Gottesdienst (14 Uhr), Festveranstaltung (14.30 Uhr) gemütlichem Beisammensein (16 Uhr) und einem Konzert der "Tenöre 4 you" (19 Uhr) an. Bis dahin will der Verein den Eingangsbereich der Dorfkirche noch verschönen. So soll beispielsweise die Elektrik "versteckt" werden.

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