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Zur Dorferneuerung schon neue Linden gepflanzt

Bollersdorfer Weiden hatten nur Galgenfrist

Rotrandiger Baumschwamm: Dass ein Baum mit einem Pilz befallen ist, sieht man häufig erst, wenn ein Fruchtkörper wächst.
Rotrandiger Baumschwamm: Dass ein Baum mit einem Pilz befallen ist, sieht man häufig erst, wenn ein Fruchtkörper wächst. © Foto: MOZ Gerd Markert
Gabriele Rataj / 02.03.2016, 07:01 Uhr
Bollersdorf (MOZ) Die sieben jüngst am Dorfteich des Oberbarnimer Ortsteils Bollersdorf gefällten alten Trauerweiden sind ein seit Jahren vorgesehener und lange beschlossener Akt gewesen. Darauf haben der Oberbarnimer Bürgermeister Lothar Arndt und der für den Sachbereich zuständige Vertreter des Amtes Märkische Schweiz Maik Müller hingewiesen.

Sie bezogenosich mit ihren Aussagen auf die Unterlagen für die Dorferneuerungsplanung, nach denen in zwei geförderten Maßnahmen die beiden Dorfanger bzw. Dorfplätze von Pritzhagen und Bollersdorf neugestaltet und bis 2005 abgeschlossen worden waren.

Dabei seien teils aus Beton- gartenartige Grünflächen entstanden, kleine Wege angelegt, Beleuchtung erneuert, in dem Zuge eine Buswendeschleife fertig gestellt und Bäume gepflanzt worden, erinnerte der Bürgermeister. Zirka 17 Linden seien bereits geplant um den Bollersdorfer Teich gesetzt worden - vorausschauend in vorhandene Lücken, da schon damals klar war, dass die alten Weiden später einmal fallen müssten, sagte Lothar Arndt.

Zwar könne in zehn Jahren das eine oder andere in Vergessenheit geraten, doch wer vielleicht einmal mehr den Weg in die öffentliche Gemeindevertretersitzung fände oder sich im Nachhinein über die Internetseite von Amt/Gemeinde durch die Niederschriften kundig mache, der wäre sicher informierter, gab er zu bedenken.

Zudem machte Amtsmitarbeiter Maik Müller auf die Verkehrssicherungspflicht aufmerksam, die die Verwaltung für die Amtsgemeinden ausübt. Dass die Weiden am Dorfteich Bollersdorf längst nicht mehr gesund waren, ist teilweise an den noch nicht ganz beseitigten Stümpfen ablesbar. Bürger hatten kritisiert, dass die Trauerweiden ohne Vorinformation und Abstimmung gefällt worden waren.

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