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14. Jamikower Frühjahrslauf / Erster Wettbewerb von zwölf zur Uckermark-Serie / Startverzögerungen und unnötiges Gedränge

Anlaufschwierigkeiten beim Cup-Start

Carola Voigt / 25.03.2016, 19:34 Uhr
Jamikow (MOZ) In Jamikow fiel nicht nur der Startschuss für den 14. Frühjahrslauf, sondern auch für den Beginn der Laufserie um den Uckermark-Sparkassen-Cup, die aus insgesamt zwölf Läufen besteht.

119 Ausdauersportler waren je nach Altersklasse auf vier verschiedenen Strecken in und um Jamikow unterwegs. Die Freude über den Beginn des Wettbewerbs wurde jedoch getrübt, denn es gab erhebliche Verzögerungen bei den Starts. Fast 25 Minuten lang mussten sie sich bei fünf Grad irgendwie länger warmhalten, als gedacht. Der Veranstalter entschuldigte sich, nannte als Grund die vielen Nachmeldungen, doch die Wenigsten akzeptierten diese Aussage, weil auch in der Vergangenheit unterschiedliche organisatorische Probleme auftauchten.

Und als die Kleinen endlich starteten, gab es das nächste Malheur. Übermotivierte größere Kinder rissen auf der engen Straße drei kleine Sportler, die in der ersten Reihe losliefen, einfach um. Hannes Müller von Fortuna Schmölln und Alina Lindemann von den Angermünder Wieseln weinten bitterlich, denn die Hände wurden zum einen auf dem Asphalt abgeschürft und dann traten andere Kinder im Startgewimmel auch noch drauf. Alina konnte sich lange nicht beruhigen. Die Eltern und Bruder Dan versuchten zu trösten - der Lauf fiel für sie jedoch aus.

Auf der 800-Meter-Distanz für U-10-Läufer war der Schmöllner Tim Jahnkow am schnellsten von den 23 Startern. In der weiblichen Konkurrenz wurden die Podestplätze komplett durch Sportlerinnen von Fortuna Schmölln belegt. Über 1500 Meter (U 12, nur acht Starter) waren es Alemania-Läuferinnen aus Templin, welche komplett die Podestränge belegten. Hier gab es nur einen männlichen Teilnehmer, der als Vorletzter einlief. 13 Sportler nahmen die 4000 Meter in Angriff. In einer Zeit von 19:55,5 min überzeugte Moritz Ehrke von Fortuna Schmölln.

Die ganz große Läuferschar machte sich auf den Weg über acht Kilometer. Von den 75 Athleten errang Felix Kuschmierz von der IG Postheim Templin den Gesamtsieg. Er brauchte 37:10,8 min und verwies Thoralf Berg (31:03,4 min, Schwedter Hasen) und Dan Lindemann (31:10,1 min, Wiesel) auf die weiteren Ränge. In der weiblichen Wertung belegten Sportlerinnen des ESV Angermünde die ersten drei Plätze.

Am 30. April folgt mit dem Lychener Seenlauf der zweite Wettbewerb des Laufcups. Wer sich an diesem Sonnabend in Schwedt bewegen möchte, ist herzlich zum Osterlauf der "Schwedter Hasen" eingeladen (10 Uhr).

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