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Spaß mit bunten Eiern

Und sie kullerten den Hügel hinunter: Beim Osterfeuer in Alttrebbin gab es auch Eiertrudeln für Eltern und Kinder. Die Jüngsten rannten nach jedem Wurf hinunter, um ihre Eier wieder aufzusammeln.
Und sie kullerten den Hügel hinunter: Beim Osterfeuer in Alttrebbin gab es auch Eiertrudeln für Eltern und Kinder. Die Jüngsten rannten nach jedem Wurf hinunter, um ihre Eier wieder aufzusammeln. © Foto: MOZ/Birte Förster
Birte Förster / 29.03.2016, 06:58 Uhr
Gabow/ Güstebieser Loose/ Alttrebbin (MOZ) Lodernde Flammen, blauer Himmel und viele Besucher: Für Osterfeuer und Osterfeste in der Region waren die Bedingungen am Wochenende günstig.

Die plötzliche Wärme und Trockenheit hat an diesen Ostertagen auch einen ganz praktischen Nutzen: Die Ostereier können im Garten versteckt werden. In Gabow suchen Kinder auf dem Rasen und am Waldrand ihre Beute. Im Feldbackofen wird derweil Kuchen gebacken, der im Anschluss an einem kleinen Stand verkauft wird. "Der Erlös ist für die Feuerwehr in Schiffmühle", sagt Janine Schack, die die Veranstaltung mitorganisiert hat. Am späten Nachmittag wird dann noch das Feuer angezündet. "Es ist ein gemütliches Beisammensitzen", so die Feuerwehrfrau.

Auch in Güstebieser Loose kam ein beachtlicher Holzstapel zusammen, der am späten Nachmittag angezündet wurde. "Jeder hat für das Feuer Holz von zu Hause mitgebracht", sagt Ortsvorsteherin Heidemarie Kiehl. Der Kultur- und Heimatverein, dessen Vorsitzende sie ist, hat das Osterfest zusammen mit dem Wanderverein organisiert. Seit etwa fünf Jahren gebe es jedes Jahr am Haus Birkenhain ein Osterfeuer, erzählt die Ortsvorsteherin. Vorher habe es ein Frühjahrsfeuer gegeben, das nun auf Ostern verlegt wurde. "Das ist schon Tradition. Da weiß jeder, was er machen muss", sagt Heidemarie Kiehl. Neben gegrillten Würstchen und Getränken konnten sich Kinder und Jugendliche in Güstebieser Loose mit einem Glücksrad amüsieren. Wer Glück hatte, wurde mit einer Süßigkeit belohnt.

Bunte Eier, die von einem Hügel hinunter rollten, gab es in Alttrebbin beim Eiertrudeln. Die Kinder rannten im Anschluss den Hügel hinunter, um die Ostereier wieder einzusammeln. In der Nähe loderten beim Osterfeuer die letzten Flammen. Das Reisig, das für das Feuer verwendet wurde, stamme vom Baumschnitt aus der Gemeinde, sagte Henri Mandke, Ortswehrführer der Feuerwehr in Alttrebbin. Bereits seit zehn Jahren gebe es zwei Feuer im Jahr - das Osterfeuer und das Weihnachtsbaumverbrennen.

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