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Hohenfelde-Kunow: Streit um Landeswald

Jäger wählen neuen Vorstand

Vorstand der Jagdgenossenschaft Hohenfelde-Kunow: Olaf Kindt (v. l.), Klaus Birke (Vorsitzender), Karl-Heinz Saarow, Marcel Rückert und Patrick Richter
Vorstand der Jagdgenossenschaft Hohenfelde-Kunow: Olaf Kindt (v. l.), Klaus Birke (Vorsitzender), Karl-Heinz Saarow, Marcel Rückert und Patrick Richter © Foto: MOZ/Dietmar Rietz
Dietmar Rietz / 23.04.2016, 05:15 Uhr
Hohenfelde (MOZ) Klaus Birke ist am Donnerstagabend erneut zum Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Hohenfelde-Kunow gewählt worden. Die Mitgliederversammlung wählte zudem im Gemeindehaus Hohenfelde Marcel Rückert und Patrick Richter zu Beisitzern, Karl-Heinz Sarow zum stellvertretenden Beisitzer und Olaf Kindt zum Kassenwart.

Zwei langjährige Vorstandsmitglieder gaben ihre Vorstandssitze ab, darunter Werner Mundt, der weithin als Gründer der Weihnachtsbaumplantage in Kunow bekannt ist und dieses Geschäft in den zurückliegenden Monaten Schritt für Schritt an seinen Sohn abgegeben hat.

Jagdvorsteher Klaus Birke informierte am Donnerstagabend die Jagdgenossen über die Strecke des zurückliegenden Jagdjahres: 26 Stück Schwarzwild, zwei Stück Rotwild, 22 Stück Rehwild, elf Füchse plus sechs, die bei Verkehrsunfällen getötet worden sind, fünf Dachse und ebenso viele bei Verkehrsunfällen getötete, sowie ein Marderhund. Birke sagte, dass die Wildschäden im abgelaufenen Jagdjahr zwar nicht gestiegen seien, aber die Zahl der Wildschweine wegen der milden Winter und des guten Futterangebots stark angewachsen ist. Es gibt demgegenüber aber immer weniger Rehwild auf dem Territorium der Jagdgenossenschaft.

Ein Rechtsstreit steht der Jagdgenossenschaft ins Haus und bewegte die Gemüter. Der Landesforstbetrieb will auf 124 Hektar ab April wieder selbst jagen lassen. Diese sind aber bereits wieder verpachtet worden. Wegen unterschiedlicher Rechtsauffassungen werden jetzt wohl die Rechtsanwälte das letzte Wort haben. Die mehr als 80 Grundeigentümer in der Jagdgenossenschaft Hohenfelde-Kunow, darunter die BVVG, die Stadt Schwedt und der Landesforst, verpachten mehr als 1200 Hektar an sieben Jagdpächter.

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