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Erfolgreicher Start ins Jubiläumsjahr

Fündig geworden: Die kleine Alva aus Buckow war diejenige, die bei der Schatzsuche schließlich auf die versteckte Kiste stieß. Mehrere Hinweise hatten die Kinder geleitet.
Fündig geworden: Die kleine Alva aus Buckow war diejenige, die bei der Schatzsuche schließlich auf die versteckte Kiste stieß. Mehrere Hinweise hatten die Kinder geleitet. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 02.05.2016, 22:10 Uhr
Julianenhof (MOZ) Das Internationale Fledermausmuseum in Julianenhof besteht nun seit zehn Jahren. Der Auftakt für die Jubiläumssaison, traditionsgemäß am 1. Mai, brachte als hoffnungsvolles Startsignal bereits viele Besucher.

Ursula Grützmacher vom Regionalverband des Naturschutzbundes (Nabu), die ehrenamtliche Leiterin der Einrichtung, freute sich wie die übrigen Mitglieder des an dem Tag aktiven Teams vor allem über die große Zahl an Kindern. Das herrliche Maiwetter hatte insbesondere ganze Familien in den Siedlungsteil von Märkische Höhe gelockt, den das Museum als touristischer und umweltpädagogischer Anziehungspunkt in den zurückliegenden Jahren über die Region hinaus bekannt gemacht hat. Über 100 Besucher wurden in den vier Stunden des wieder gemeinsam mit der Naturparkverwaltung gestalteten Fledermausfestes gezählt. Auch Naturpark-Chefin Sabine Pohl und die Landtagsabgeordnete Simona Koß schauten vorbei.

Ganz stolz konnte die kleine Alva (3) aus dem benachbarten Buckow sein. Sie war es nämlich, die nach den letzten Hinweisen bei der spannenden Schatzsuche inmitten eines Steinhaufens die Kiste fand, deren Inhalt in Form von Luftballons, Ansteckern und Gummibärchen bei den jüngsten Gästen viel Freude auslöste. Obwohl so viele Jungen und Mädchen mit nach dem Schatz gesucht hatten, reichte es für alle.

Ihren Spaß hatte dabei auch die fünfjährige Ruby. Sie und ihre elfjährige Schwester Toni sind mit ihren Eltern an den Wochenenden und in den Ferien öfter im Ort anzutreffen. Vor drei Jahren hätten Tochter und Schwiegersohn dort ein anfangs verwildertes Grundstück übernommen, erzählte Oma Sigrid Lorenz, die mit den Enkelinnen die paar Schritte zum Museum gekommen war. Dieses bezeichnet sie als attraktive Einrichtung.

Wie schon im Vorjahr, gibt es 2016 wieder einen Kreativwettbewerb, der an diesem Tag ebenfalls gestartet wurde. Diesmal geht es darum, Fledermäuse aus Utensilien zu basteln, die sonst im Müll landen. Dank einer Förderung konnte Ursula Grützmacher dafür den Reichenower Stefan Kramer, der sich auf solcherlei Kunst spezialisiert hat, als Betreuer gewinnen. Und schon die ersten, überaus einfallsreichen Werke der Kinder ließen deren Eltern und alle übrigen Besucher staunen. Diese konnten, mit Kaffee und Kuchen versorgt, zudem durch den Fledermausgarten mit seinen Informationspunkten laufen, die Kleinen sich zudem als Fledermaus und anderes schminken lassen.

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