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Seifenkisten - schnell und originell

Oldtimer-Fans: Lara Wagner fuhr mit ihrem VW-Bulli zwar nicht Bestzeit, aber das kleine Auto welches Papa Mirko baute, zog alle Blicke auf sich.
Oldtimer-Fans: Lara Wagner fuhr mit ihrem VW-Bulli zwar nicht Bestzeit, aber das kleine Auto welches Papa Mirko baute, zog alle Blicke auf sich. © Foto: MOZ
Cindy Teichert / 05.06.2016, 21:47 Uhr - Aktualisiert 05.06.2016, 21:48
Chossewitz (MOZ) Zum achten Mal organisierte Friedlands Jugendsozialarbeiterin Anja Krüger ein Seifenkistenrennen. In diesem Jahr fand das Rennen, das wie gewohnt von Bürgermeister Thomas Hähle moderiert wurde, im Ortsteil Chossewitz statt.

Bei schönstem Sommerwetter gingen 29 Seifenkistenfahrer an den Start. In vier Altersklassen sausten sie durch das Dörfchen, das, inmitten einer hügeligen Landschaft gelegen, die besten Voraussetzungen bot. Damit die Kisten den richtigen Schwung bekamen, wurde ein Lkw-Anhänger zur Startrampe umfunktioniert. Jeder Teilnehmer startete zweimal.

Nach den Durchläufen wurden die Zeiten der beiden Läufe addiert. Die Familien Kallies aus Eisenhüttenstadt und Kranich aus Leißnitz lieferten sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich konnten sich beide Teams über Pokale in verschiedenen Altersklassen freuen. Den Pokal des Bürgermeisters für die schnellste Einzelzeit bekam Karla Kranich. In nur 22,578 Sekunden sauste sie die Bahn in ihrem ersten Lauf hinab. Weniger Wert auf Schnelligkeit legte Familie Wagner aus Groß Lindow. Als Mirko Wagner begann, für Tochter Lara eine Seifenkiste zu bauen, fragte er "Willst du die Schnellste sein oder die Schönste". Die 12-jährige legte natürlich besonderen Wert auf die Optik ihres Gefährts und so tüftelte Papa Mirko gemeinsam mit Opa Günter in 50 Arbeitsstunden an einer witzigen Styropor-Verkleidung für die Grundkiste. Das Ergebnis, ein kleiner süßer VW-Bulli, sorgte für Begeisterung und die Kiste im Oldtimer-Look wurde zur originellsten Seifenkiste gekürt. Neu in diesem Jahr war der Preis für das beste Renn-Outfit. Dieser ging an Familie Kranich, die mit ihren roten T-Shirts, welche mit schwarzen Drachen bedruckt waren, das Motiv ihrer Seifenkiste aufgriffen.

Jugendsozialarbeiterin Anja Habermann bedankte sich bei den fleißigen Helfern aus Chossewitz und den Feuerwehren Groß Muckrow und Friedland. Und auch Cornelia Stolpe zeigte sich zufrieden. "Gutes Wetter, super Stimmung, viele Besucher - was will man mehr" so ihr Kommentar. Und wer weiß Chossewitz hätte noch andere reizvolle Strecken im Angebot - vielleicht bewerben sie sich ja wieder um die Ausrichtung des Friedländer Seifenkistenrennens. Mit einem gemütlichen Zusammensein wurden schon neue Pläne geschmiedet

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