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Kunersdorfer Musenhof öffnet seinen Garten für Besucher

Chamissos botanisches Erbe

Präsentierten den Garten: Einige der Mitglieder des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof.
Präsentierten den Garten: Einige der Mitglieder des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof. © Foto: MOZ/Birte Förster
Birte Förster / 06.06.2016, 05:01 Uhr - Aktualisiert 06.06.2016, 05:02
Kunersdorf (MOZ) Im Rahmen des Wochenendes der offenen Gärten präsentierte auch der Musenhof Kunersdorf seine botanischen Schätze. Der Dichter, Naturwissenschaftler und Weltreisende Adelbert von Chamisso, an den der Verein die Erinnerung aufrechterhalten möchte, war selbst ein begeisterter Botaniker. Das sei der Grund gewesen, dass der Kunersdorfer Musenhof sich an den insgesamt 118 offenen Gärten im Oderbruch beteiligen wolle, sagte Margot Prust.

In dem historischen Garten bemühen sich die Vereinsmitglieder den alten Baumbestand zu erhalten. Linden, Eichen, Robinien und Weidenbäume, finden sich dort, sagte Margot Prust. "Die alten Bäume sind wundervoll", sagte sie. Aber auch Rosensträucher und Gingko zieren den Garten. Die Bäume seien einst von einem Biologen der Humboldt-Universität angepflanzt worden, so Margot Prust. "Wir erfreuen uns an der Kulturgeschichte und erhalten die Natur". Bevor der Verein das Terrain übernahm, seien Haus und Garten heruntergewirtschaftet gewesen, sagte Prust. Sie hätten nun versucht, "den historischen Ansatz wieder herauszukitzeln".

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