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Feuerwehr-Bambinis und viel Kunst

Rundtour mit dem Rasentrecker: Die Höhepunkte beim Lichterfest warteten zwar erst abends, gerade den kleinen Festgästen in Ihlow wurde aber auch nachmittags allerhand geboten
Rundtour mit dem Rasentrecker: Die Höhepunkte beim Lichterfest warteten zwar erst abends, gerade den kleinen Festgästen in Ihlow wurde aber auch nachmittags allerhand geboten © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 13.06.2016, 06:11 Uhr
Ihlow (MOZ) So richtig geht es beim Ihlower Lichterfest zwar gewohntermaßen erst abends los, wenn es heißt "Teich in Flammen" und das Feuerwerk das krönende Finale bildet. Doch auch schon vorher den Nachmittag über wurde in Regie des Fördervereins der Feuerwehr auf der Festwiese am Dorfteich einiges geboten. "Bewusst nicht zu viel, damit die Leute vordergründig die Angebote der offenen Höfe nutzen", wie Cheforganisator Sebastian Wiese betonte. Aber dennoch etwas für alle Altersgruppen. Im Vordergrund stand dabei die Vorstellung der Bambinis und Werbung um weitere Interessenten. Inzwischen zählt die jüngste Truppe der Jugendfeuerwehr schon 16 Mitglieder im Alter zwischen drei und zehn Jahren, die an den Brandschutz herangeführt werden. Gerade die jüngeren Festgäste waren auch künstlerisch-kreativ mächtig im Einsatz, um die Holzelemente für die Lichterkette auf dem Teich mit allen zur Verfügung stehenden Farben zu gestalten.

Kunst, noch in professionellerer Form und gleich geballt, wurde wenige Schritte entfernt den Besuchern von Udo Hagedorn geboten. Während im Hof die Musiker Max Padowany und Youri-Nesta Kobbert den Genuss von Kaffee und Kuchen zusätzlich mit Klägen versüßten, wurde drinnen ein spezielles Filmprojekt gezeigt. Frank Possekel hat dazu etliche Bilder des Hausherrn mit digitaler Technik so verbunden, dass sie fließend ineinander übergehen. "Eine Erinnerung an den Entstehungsprozess beim Malen", so Hagedorn - und eine aufwendige Leistung des Computers, der für die Übergänge rund 600 "Zwischen-Bilder" kreiert.

Hagedorn ist aber auch Konzeptkünstler, wartete wieder mit einer neuen Idee, betitelt mit "Kontrollverlust", auf. Dabei müssen sich die Teilnehmer vorher festlegen, was sie malen wollen. Die Umsetzung ist erschwert, denn der Stift ist an einem langen Stab befestigt, der nur bedingt zu steuern ist.

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