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Straußenfarm in Hohenfinow gewährt Besuchern Einblick in den Bestand des Hofes

Jeder Vogel hat seine Frisur

Plausch durch den Zaun: Cornelia und Hartmut Friebel aus Berlin hatten keine Angst vor den großen Straußenvögeln.
Plausch durch den Zaun: Cornelia und Hartmut Friebel aus Berlin hatten keine Angst vor den großen Straußenvögeln. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 13.06.2016, 06:15 Uhr
Hohenfinow (MOZ) Anlässlich der diesjährigen, mittlerweile 22.Brandenburger Landpartie hatte die Straußenfarm am Liebenstein in Hohenfinow zu Führungen und kulinarischen Genüssen eingeladen. Dort konnten die Besucher den Versuch unternehmen, sich auf ein Straußenei zu stellen und so eine Vorstellung erlangen, wie stabil und belastungsfähig ein solches Ei ist. Das muss es auch sein, denn aus ihm schlüpft immerhin der im ausgewachsenen Stadium größte Vogel der Erde. Mit einer Größe von bis zu 2,80 Metern eine imposante Erscheinung. Dabei sind die afrikanischen Laufvögel mit zirka 70 km/h nicht nur schnell, sondern auch äußerst wehrhaft. Männliche Exemplare können bis zu 130 Kilogramm wiegen und bis zu 70 Jahre alt werden.

Landwirt Steffen Krampitz und seine Frau Katrin betreiben den Hof seit 2003. "Angefangen haben wir mit 13 Tieren", erinnert sich Katrin Krampitz. Heute sind es 55, darunter zwölf Küken. Die Jüngsten sind erst am Sonnabend geschlüpft. "Nach zirka zwölf Monaten Lebenszeit werden allerdings die ersten Strauße schon wieder geschlachtet", erklärt die Landwirtin. Pro Tier ergibt sich eine Schlachtausbeute von 35 bis 40 Kilogramm, was angesichts des Körpergewichtes von rund 120 Kilogramm nicht eben viel ist.

Die Tiere unterscheiden sich unter anderem durch die jeweils unterschiedliche Kopfbefiederung. "Jeder Strauß hat seine eigene Frisur", sagt Katrin Krampitz lachend. Das weitläufige Gelände mit einer Fläche von vier Hektar bietet einen großzügigen Auslauf. Die Tiere werden ganzjährig im Freien gehalten.

Hartmut und Cornelia Friedel aus Berlin gehören zu den ersten Gästen am Sonntagvormittag. Das Berliner Paar kauft schon seit Längerem Fleisch aus Hohenfinow. "Sehr lecker", so beide übereinstimmend. Uli Lauterbach ist ebenfalls aus Berlin gekommen und bewundert respektvoll die gewaltigen Tiere.

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