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Sommer-Fest an der Carziger Winterkirche

Sommer-Gefühl der 50er Jahre: Das vermittelten die Damen aus der Seelower Volks- und Showtanzgruppe in Carzig trotz Regens.
Sommer-Gefühl der 50er Jahre: Das vermittelten die Damen aus der Seelower Volks- und Showtanzgruppe in Carzig trotz Regens. © Foto: Matthias Lubisch
Ines Weber-Rath / 04.07.2016, 06:49 Uhr
Carzig (MOZ) Nach dem traditionellen Sommer-Gottesdienst in der ausgebauten Winterkirche der Carziger Kirchenruine übergab der Mallnower Pfarrer Martin Müller das Wort am Sonntag Nachmittag an Renate Labes. Die Vorsitzende des Fördervereins Initiative Dorfkirche Carzig begrüßte Mitglieder und Freunde des Vereins zum Sommerfest mit Kultur und gemütlichem Beisammensein.

Letzteres wurde allerdings von immer neuen Regen-Huschen gestört, vor denen die Gäste unterm Zeltdach Zuflucht suchten. Die Bilder von Sigrid Gutt sind zum Glück drinnen, in der Kirche, sicher aufgehängt. Ilona Schmidt, eine Malfreundin aus dem Strausberger "Atelier am Stic", führte in die kleine Ausstellung ein. In ihr sind florale Arbeiten zu sehen.

Ihre Lieblingsmotive finde die 61-jährige Bauingenieurin in der Natur, wusste die Laudatorin. Auch wenn die leidenschaftliche Hobbymalerin inzwischen viele Stile und deren Mix beherrsche, so sei Sigrid Gutt vor allem ein "Aquarell-Profi", erklärte Ilona Schmidt.

Sigrid Gutt dankte den Mitgliedern des Carziger Fördervereins für die Möglichkeit, ihre Arbeiten auszustellen. Und sie bat ausdrücklich um Meinungsäußerungen - gern auch kritische Hinweise ins Besucherbuch. Schließlich könne man nur so lernen, es besser machen, so die Hobby-Malerin.

Bevor die Kaffeetafel eröffnet wurde, sorgten die Frauen aus der Seelower Volks- und Showtanzgruppe in ihren Pünktchenkleidern im Stile der 50er Jahre und mit flotten Tänzen für eine fröhliche Stimmung.

Während sich die Besucher den von Frauen aus dem Kirchen-Förderverein gebackenen Kuchen munden ließen, gaben die Bläser aus Lebus, Podelzig Reitwein und Friedersdorf, die schon zum Gottesdienst gespielt hatten, ein weiteres, diesmal weltliches Gastspiel.

Viele Besucher folgten am Ende Renate Labes eingangs erklärter Bitte und fütterten das große, rosa Spendenschwein des Fördervereins. Der Verein sei auf die Spenden angewiesen, um weitere Projekte finanzieren zu können, hatte die Vereinsvorsitzende erklärt und berichtet: Seit seiner Gründung vor 13 Jahren habe der Verein bereits rund 20 000 Euro in die Sanierung der zum Kriegsende weitgehend zerstörten Kirche investiert.

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