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Bauarbeiten an L 213: Freienhagen wird zur Insel

Flickschusterei wird's nicht mehr geben: Bislang wurden die Löcher auf der L 213 von den Mitarbeitern des Landesbetriebes immer nur mühsam ausgebessert. Nun wird die Straße saniert.
Flickschusterei wird's nicht mehr geben: Bislang wurden die Löcher auf der L 213 von den Mitarbeitern des Landesbetriebes immer nur mühsam ausgebessert. Nun wird die Straße saniert. © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 13.07.2016, 07:00 Uhr
Freienhagen (GZ) Die Instandsetzungsarbeiten an der Landesstraße 213 zwischen Nassenheide und Neuholland starten Anfang kommender Woche. Dazu muss im ersten Bauabschnitt der Straßenteil zwischen dem Wasserwerk in Neuholland und dem Ortseingang Freienhagen komplett gesperrt werden.

Lediglich bis Mittwoch ist zur Einrichtung der Baustelle eine halbseitige Sperrung möglich, danach wird die Straße unpassierbar sein, informierte Liebenwaldes Bauamtsleiter Hartmut Bein im Freienhagener Ortsbeirat über die anstehenden Bauarbeiten. Von Freienhagen aus ist Neuholland dann nicht mehr zu erreichen. Wer aus Richtung Oranienburg kommend nach Neuholland möchte, muss von Nassenheide aus den Umweg über die B 96 bis nach Löwenberg und weiter die Bundesstraße 167 Richtung Liebenwalde bis zur Hamburger Kreuzung in Kauf nehmen. Dauern sollen die Bauarbeiten auf dem 3 755 Meter langen Teilstück bis zum 13. August.

Der Belag wird dabei "angefräst" und im Anschluss eine neue Asphaltschicht in der Breite von sechs Metern aufgebracht. Weil dadurch die Fahrbahn höher liegt, müssen jeweils rechts und links ein Meter breite Bankettstreifen angesetzt werden.

Auch die entlang der Straße vorhandenen Bushaltestellen müssen aus diesem Grund abgebaut werden. Sie werden im Anschluss an die Fahrbahnerneuerung passend zur neuen Höhe wieder aufgestellt.

Im zweiten Abschnitt wechselt die Baustelle auf die andere Seite von Freienhagen. Vom Ortsausgang bis zum Bahnübergang Nassenheide wird vom 14. August bis zum 31. August gearbeitet. Auch hier ist eine Vollsperrung der Straße notwendig. Wer von Oranienburg kommend nach Freienhagen will, muss dann ebenfalls den Umweg über die B 96 nach Löwenberg und die Bundesstraße 167 weiter bis zur Hamburger Kreuzung nach Neuholland und Freienhagen fahren. Begründet wird die Vollsperrung der Straße mit dem fehlenden Platz für die benötigte Technik insbesondere in den Waldabschnitten. Insofern signalisiert der Landesbetrieb für Straßenwesen - als Bauherr der Maßnahme - Entwarnung für die Bewohner der Nassenheider Birkhorstsiedlung. "Ab dem Waldrand ist genügend Platz vorhanden, damit die Anwohner in das Wohngebiet geleitet werden können", so Jürgen Otte. Die genauen Modalitäten würden den Anwohnern durch die bauausführende Firma rechtzeitig mitgeteilt. Das betrifft ebenso die Erreichbarkeit von Gut Birkhorst und des Forellenhofes. Dieser Bauabschnitt ist 2 163 Meter lang.

Die Erneuerung der Straßendecke im dritten Abschnitt erfolgt ab dem Bahnhof Nassenheide am 2. und 3. September.

Insgesamt investiert das Land in die Instandsetzung des 6 232 Meter langen Straßenabschnitts rund 1,2 Millionen Euro. Dabei war es eine bewusste Entscheidung, die vorhandene Fahrbahn nicht aufzunehmen, sondern nur mit einer neuen Deckschicht zu versehen. Ansonsten hätte das aufgenommene Material als Sondermüll entsorgt werden müssen, was den Preis für die Bauarbeiten erheblich in die Höhe getrieben hätte, wie der Landesbetrieb erklärt.

Dass die Arbeiten in den Sommerferien erfolgen, habe zudem seinen guten Grund. "Wir wollten nicht, dass der Schülerverkehr durch die Bauarbeiten behindert wird", sagte Jürgen Otte.

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