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Salat aus eigenen Gurken und Bohnen

Im Gurkenbeet: Hildegard Robbel hat schon viel geerntet, aber noch ein paar Einleger an den Pflanzen hängen.
Im Gurkenbeet: Hildegard Robbel hat schon viel geerntet, aber noch ein paar Einleger an den Pflanzen hängen. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 20.07.2016, 07:43 Uhr
Falkenberg (MOZ) Üppige Blumen, kleiner Teich, eine romantische Sitzecke - viele Gärten und Balkons sind echte Hingucker und erfreuen nicht nur ihre Besitzer, sondern auch Passanten. Die MOZ stellt einige vor. "Mein kleines Paradies" heißt die Serie. Heute: Hildegard Robbel aus Falkenberg.

"Komme ich in meinen Garten, ist das wie jeden Tag Urlaub machen", sagt Hildegard Robbel und lächelt. Seit den 1970ern fühlt sich sich auf dem Grundstück pudelwohl - obwohl sich das um das einstige Feuerwehr-Gerätehaus zieht - und sich gegenüber die Kita befindet. An Lärm, egal früher von Einsätzen oder jetzt von den Kindern, hat sie sich gewöhnt. "Das stört mich nicht, das höre ich schon gar nicht mehr." Meist ist es auch ruhig in Falkenberg und bleibt der Rentnerin genügend Zeit für die Familie. Mit Sohn, Schwiegertochter und Enkel lebt sie unter einem Dach - und Oma Hildegard kümmert sich mit Leidenschaft um den Garten, wenn die Kinder tagsüber auswärts sind. "Das ist doch herrlich hier. Die Rosen, teilweise fast 16 Jahre alt, haben wieder ganz toll geblüht, ebenso die Kaiser-Nelken." Glück hatte sie im Frühjahr auch schon mit den Tulpen. Aktuell erfreut sie sich an ihren mannshohen weißen Blüten der Yucca-Palme und den rotleuchtenden Dahlien. "Bald sind auch die Astern soweit", sagt sie und schaut auf die dicken Blüten im Beet. Sauber ist es überall, auch der Rasen kurz gestutzt und etliche Schalen mit Pelargonien bepflanzt. "Es muss ja ordentlich sein,wenn die Leute aufs Grundstück gucken", sagt sie und wirbelt dafür jeden Tag im Garten. Sie erfreut sich am selbstgepflanzten Kastanien-Bäumchen, das prächtig wächst, und erholt sich mit der Familie nach Feierabend gern im Pool und auf der Hollywood-Schaukel. Auch die Tomaten stehen in Töpfen an der Hauswand schon mannshoch und werden rot. "Früher hatten wir viel mehr Gemüse, zu DDR-Zeiten mussten wir uns ja selbst versorgen", sagt die Rentnerin. Jetzt baue sie nur noch an, was die Familie mag. Beerenfrüchte sind es nicht, denn Marmelade isst bei Robbels keiner. "Leider ist der Dill und die Petersilie dieses Jahr nichts geworden, obwohl ich mehrfach gesät habe. Letztes Jahr hatte ich davon soviel, dass ich es schon verschenkt habe", sagt Hildegard Robbel und zuckt mit den Schultern. Dafür hat sie schon Bohnen abgeerntet, aber auch viele Gurken. Daraus wird Salat gemacht. Nebenan wachsen im ihrem Beet aber auch Radieschen - im Juli - und Bohnen wird sie auch nachsäen. "Damit wir im September nochmal ernten können", sagt Hildegard Robbel.

Haben auch Sie einen schönen Garten? Dann melden Sie sich in der Fürstenwalder Redaktion. Tel.: 03361 590350 oder per Mail: fuerstenwalde-red@moz.de

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