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Alles rund um die Heidelbeere

Thomas Messerschmidt / 26.07.2016, 06:52 Uhr
Mötzow (MZV) (geh) Ihr blaues Wunder mit der "Vaccinium myrtillus Ericaceae" erlebten die Besucher am vergangenen Sonntag auf dem Domstiftsgut. Denn ab sofort ist der Heidelbeerpark in Mötzow für Selbstpflücker geöffnet. Heidelbeeren direkt gepflückt - so schmecken sie am besten. Außerdem sehr beliebt, weil sie vielseitig verwendbar sind. Nachgewiesen ist auch die lebensverlängernde Wirkung, indem Sie Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Sogar zur Verhütung bösartiger Erkrankungen liefern die Antioxidantien der Heidelbeere einen entscheidenden Beitrag. Wie gut die Beere vor allem schmeckt, konnten die Gäste dann auch gleich vor Ort testen und viele erinnerten sich dabei noch an damals, als es hieß: "Ab in den Wald" und stundenlang suchen, bis ein Körbchen mit den mühselig gesammelten Beeren voll war. Dann gab es einmal, höchsten zweimal, im Jahr Eierkuchen mit Blaubeeren und die unvermeidliche und verräterische blaue Zunge. Das hat sich geändert. In Brandenburg ist die Kulturheidelbeere mit rund 160 Hektar Anbaufläche und einem Ertrag von insgesamt 815 Tonnen die zweitwichtigste Strauchbeerenart. Die Mitarbeiter des Vielfruchthofes haben die geernteten Blaubeeren dann auch zu allerhand Leckerem verarbeitet. Ob in Waffeln, Pfannkuchen, Desserts, Kuchen oder Getränken - für jeden Geschmack war etwas dabei. Auch der Hofladen bietet neben der Gastronomie in den kommenden Wochen allerlei "Besonderes" rund um die "dicken Blauen" an. Vorbei ist es nach dem Verzehr auch mit der verfärbten Zunge. Denn die Kulturheidelbeeren haben kein blaues, sondern weißlich-helles Fruchtfleisch. Zur Saisoneröffnung fand natürlich noch ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. In der angenehm kühlen Kunstmühle nutzten die kleinen Gäste die einmalige Möglichkeit, mit Paul Pribbernow zu malen und zu zeichnen. Erst als Kinderspaß gedacht, entwickelte sich das "Blaubeeren weitspucken" dann zu einem packenden Wettkampf. Animiert von einem gut aufgelegten Till Eulenspiegel (Heiko Hesse) fanden auch die Großen ganz schnell ihren Spaß daran und so flog die weiteste Heidelbeere immerhin knappe sieben Meter. Bei den Kindern siegte Lukas Lippmann mit 4,15 Metern, beste Frau war Franziska Bellin mit 4,05 Metern und Juel Schmeling bei den Männern mit 6,81 Metern. "Ein Stück Heidelbeerkuchen und eine Tasse Kaffee im Pferdestall oder draußen im Biergarten kann man sich immer gönnen", rät das gesamte Gastronomie-Team. Denn als Fänger freier Radikale beugen die Heidelbeeren Hautalterung vor und bremsen die Bildung von Fettzellen.

Tipp: Am 7. August kommen alle Country-Fans und Linedancer auf dem Vielfruchthof Domstiftsgut Mötzow voll auf ihre Kosten. Um 13 Uhr beginnt das Countryfest mit Livemusik von der Band "Happy Texas".

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