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Werneuchens Stadtverordnete stimmen Vertrag mit Investor zu

Baugrundstücke in Krummensee

Auf weiter Flur: Der östliche Abschnitt an der Ringstraße in Krummensee ist noch nicht bebaut. Diese Lücke entlang der Straße soll jetzt geschlossen werden.
Auf weiter Flur: Der östliche Abschnitt an der Ringstraße in Krummensee ist noch nicht bebaut. Diese Lücke entlang der Straße soll jetzt geschlossen werden. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 28.07.2016, 06:15 Uhr
Krummensee (MOZ) Die Lücke im östlichen Bereich der Ringstraße in Krummensee soll durch den Bau von Einfamilienhäusern geschlossen werden. Die Werneuchener Stadtverordnetenversammlung hat nach Auskunft von Bürgermeister Burkhard Horn (Linke) der entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans und dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrags zugestimmt.

Der Investor ist zugleich Eigentümer des Grund und Bodens. Er beabsichtigt, auf einer Fläche von rund 7800 Quadratmetern etwa acht Baugrundstücke für Einzelhäuser zu entwickeln. In dem städtebaulichen Vertrag zwischen dem Investor und der Stadt werden insbesondere die Durchführung von Erschließungsleistungen und Neuanpflanzungen geregelt. Der Bebauungsplan "Wohngebiet Ringstraße Ost" wird parallel erarbeitet.

Der Investor übernimmt die Kosten des Vertrags, des Planungsverfahrens, der Umsetzung des Bebauungsplanes sowie für die Erschließungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenbereich. Dazu gehören die für die Grundstücksversorgung und -entsorgung notwendigen Anlagen, die Ergänzung der Straßenbeleuchtung, die Herstellung einer Ausweichstelle und Ersatzpflanzungen außerhalb des Plangebiets.

Die Ringstraße ist in diesem Bereich 3,50 Meter breit. Die Ausweichstelle mit einer Länge von 18 Metern soll die Begegnung von zwei Lkw ermöglichen.

Die Stadt saniert die Fahrbahndecke des 110 Meter langen Abschnitts von der Dorfstraße bis zum Baugebiet. Gegenwärtig handelt es sich um einen befestigten Feldweg. Der Investor beteiligt sich an den Kosten der Sanierung.

Als Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Plangebiets verpflichtet sich der Investor, 13 heimische Obstbäume zu pflanzen. Dabei sollte es sich um Birnenbäume handeln.

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