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Ihlower waren vom Pech verfolgt

Königsdisziplin: 19 Mannschaften aus ganz Brandenburg gingen beim 7. Ihlower Ackerpokal an den Start.
Königsdisziplin: 19 Mannschaften aus ganz Brandenburg gingen beim 7. Ihlower Ackerpokal an den Start. © Foto: Mathias scherfling
Irina Voigt / 08.08.2016, 06:00 Uhr
Ihlow (ms) Am Sonnabend ging es zum siebten Mal um den Ihlower Ackerpokal. 19 Mannschaften aus sechs Landkreisen, mit den Besten der Freiwilligen Feuerwehren nahmen daran teil. "Ursprünglich entstand die Idee zum Ackerpokal aus Frust", erzählt Sebastian Wiese von der den Pokal ausrichtenden Wehr in Ihlow. "Wir waren damals mit den Ergebnissen eines Wettkampfes vom Amt Märkische Schweiz nicht zufrieden, also haben wir einen eigenen Wettkampf gemacht." Damit war der Ihlower Ackerpokal geboren. Das war 2009. Damals gingen sechs Mannschaften an den Start.

Heute ist dieser Wettkampf eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Freiwilligen Feuerwehren des Landes. Der Brandenburger Vier-Bahnen-Pokal gehört ebenfalls dazu. Dabei treten die besten Mannschaften des Landes auf vier Bahnen zum "Löschangriff nass", der Königsdisziplin, gegeneinander an. Dabei muss Wasser aus einem Behälter über eine 80 Meter lange Strecke in zwei Zielgeräte befördert werden. Die Besten schaffen das in rund 21 Sekunden. In diesem Jahr fand in Ihlow der dritte Lauf statt, ihm folgt nur noch der vierte und letzte Lauf, der demnächst in Seddin ausgetragen wird. Spezielle Kampfrichter sorgen dafür, dass der Wettkampf identisch abläuft.

Sonnabend fand der Wettkampf zum ersten Mal auf dem neuen Übungsplatz vor dem Ortseingang von Ihlow statt. Zuvor ist das Gelände in Eigeninitiative ausgebaut worden. Pünktlich um 12 Uhr eröffnete eine Bambini-Gruppe den Wettkampftag. Darauf folgten die Läufe zum Vier-Bahnen-Pokal im Fünf-Minuten-Takt. Die Besonderheit dieses Wettkampfes ist, dass er mit jeweils einer alten TLG-Pumpe aus DDR-Zeiten durchgeführt wird. "Im Normalfall haben diese Pumpen zirka acht PS. Unsere leisten bis zu 50 PS", erläutert Sebastian Wiese: "Es ist also auch eine Art Tuning-Wettkampf." Bei den beiden Läufen zum Ackerpokal kam dann aber eine neue Pumpe vom Typ ZL 1500 von Jöhstadt zum Einsatz.

Den 3. Lauf des Vier-Bahnen-Pokals gewann die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr aus Günthersdorf mit 22,82 Sekunden vor Genschmar (23,87) und Stücken (24,3). Ihlow schied aus, weil sich ein Saugrohrkopf löste.

Auch den Ackerpokal gewannen Günthersdorfer (23,5) vor Genschmar (23,7) und Groß Muckrow (24,2). Die Ihlower belegten den 4. Platz. Am Rande gab es noch eine Spaß-Meisterschaft, die TS 3 Weltmeisterschaft. Dabei handelt es sich um eine kleine Pumpe und die Schläuche werden auch nur 20 Meter ausgelegt. Hier gewannen die Seddiner. Bei den Frauen gewannen die Plötzinerinnen vor den Märkischen Findlingen.

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