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City Schwedt siegt 3:0 bei Grün-Weiß Dobberzin

Treffer kurz vor und nach dem Seitenwechsel

Klar dominiert: City (weiße Trikots) setzte sich mit 3:0 in Dobberzin durch.
Klar dominiert: City (weiße Trikots) setzte sich mit 3:0 in Dobberzin durch. © Foto: Carola Voigt
Jürgen Kern / 10.08.2016, 07:45 Uhr
Dobberzin (MOZ) Beim 3:0-Sieg des Uckermarkligisten City Schwedt gegen den Vorjahres-Vierten der Fußball-Kreisklasse A, Grün-Weiß Dobberzin, gab es einen genauso deutlichen Spielverlauf wie bei den vorhergehenden Partien der Oderstädter gegen die Landesklasse-Vertreter aus Rollwitz (1:7) und Grünow (0:6) - mit dem Unterschied, dass diesmal City klar dominierte.

Die grün-weißen Platzherren versteckten sich zwar nicht und bewiesen mit einem Steilpass frühzeitig Drang zum Tor (4.), dann aber übernahm der Gast die Regie. Lukas Mantik öffnete das Spiel mit einem diagonalen Zuspiel auf Oliver Obert, danach sorgte eine Flanke des einsatzstarken Dusty Georgijew für Gefahr (10.). Nach der anschließenden Ecke scheiterte Sebastian Winkler per Kopf am Keeper.

Eine noch größere Möglichkeit besaß Christian Hillmann nach einer halben Stunde, doch es blieb weiter torlos. Gleich danach verpassten die Dobberziner den Führungstreffer knapp.

Gerade in dieser Phase Mitte des ersten Abschnitts wurde deutlich, woran das City-Spiel noch krankt: Einige Leichtsinnigkeiten im Abspiel oder Zweikampf unterbrachen den Spielfluss oder schufen wie bei Hillmanns Abwehrverhalten oder dem Fehlabwurf von Marco Mecklenburg Torgefahr für den Gegner, wobei aber gerade der Einsatz des Stamm-Schlussmanns wieder die erhoffte Stabilität in der Abwehr brachte und dem gesamten Spiel Sicherheit gab.

Höhepunkt der ersten Halbzeit war die gelungene Kombination über mehrere Stationen, die Mantik mit dem Führungstreffer abschloss (0:1/36.). Winkler und Mantik per Doppelpass (39.) sowie Winkler mit Distanzschuss (43.) sorgten für weitere Gefahrenmomente. Gleich mit Beginn des zweiten Abschnitts zeigte Hillmann mit seinem Treffer aus 25 Metern zum 0:2, wie man es erfolgreich macht (47.). Überhaupt muss der FSV in Zukunft viel schneller und konzentrierter den Abschluss suchen.

Die Dominanz der Schwedter blieb, aber es fiel nur noch ein Treffer. Der eingewechselte Sebastian Raschke hätte, auf der Torlinie liegend, den rollenden Ball nur noch einzuschieben brauchen, scheiterte jedoch völlig überrascht (74.). Letztlich verwertete Obert noch ein Zuspiel zum 0:3-Endstand (83.).

Insgesamt war auch Neu-Übungsleiter Ronny Keller nicht ganz unzufrieden, sah er doch weitere Fortschritte im Zusammenspiel seines City-Teams.

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