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Panorama aus 30 Metern Höhe

Hoch und runter: Hebebühnenmeister Andre Hildebrandt hievte die Besucher des Sommerfest in kuftige Höhen.
Hoch und runter: Hebebühnenmeister Andre Hildebrandt hievte die Besucher des Sommerfest in kuftige Höhen. © Foto: Marcus Latton
Marcus Latton / 22.08.2016, 08:41 Uhr
Eichstädt (OGA) Auf den ersten Blick sah es wie eine Drehleiter aus, die sich am Sonnabend in Eichstädt in 30 Meter Höhe streckte und aus der Gondel heraus einen Panoramablick auf den Ort bot. Doch statt des Einsatzgeräts, mit dem Feuerwehren Lösch- und Rettungseinsätze bewältigen, handelte es sich um eine einfache Hebebühne, ausgeliehen von einer Veltener Firma. Damit konnte Andre Hildebrandt, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Eichstädt, interessierte Gäste in die Höhe hieven.

Die Hebebühne war am Sonnabend einer der Höhepunkte des Sommerfests der Kameraden vor der Kulturkirche. Darüber hinaus konnten die Besucher mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe schießen, eine Fahrt nach Marwitz in einem ausrangierten DDR-Dienstwagen der Feuerwehr unternehmen und mit einem Löschschlauch Dosenpyramiden umspritzen. "Wir veranstalten dieses Sommerfest schon seit 15 Jahren mit Unterstützung der Gemeinde", sagte Volkmar Meier, Vorsitzender des Feuerwehr-Vereins. Unter anderem die Stromsäule habe die Gemeinde für das Fest zur Verfügung gestellt. "Wir machen das auch, um uns beim Dorf für die Unterstützung zu bedanken." 30 aktive Mitglieder hätten bei der Vorbereitung geholfen. Kuchenstände wurden aufgebaut, ebenso ein Grill und ein Getränkezelt. Am Abend sorgte ein DJ für die musikalische Unterhaltung.

Carsten Gräber wohnt seit 1999 in Eichstädt - doch zum Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr kam er mit seiner Ehefrau am Sonnabend zum ersten Mal seit mehreren Jahren. "Die Feuerwehr spielt eine große Rolle für den Ort", sagt Gräber. "Die Leute sind dort sehr engagiert, obwohl viele von ihnen auswärts arbeiten." Technik präsentierten die Kameraden dem Publikum allerdings nicht. Das sei laut Volkmar Meier erst in zwei Jahren geplant. Dann feiert die Wehr nämlich ihren 95. Geburtstag.

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